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08. Juni 2017

SPD-Ortsverein schaltet sich ein

Solidarität mit Bahnanwohnern.

EFRINGEN-KIRCHEN (BZ). Der SPD-Ortsverein Efringen-Kirchen reagiert mit "Kopfschütteln und Unverständnis" auf das Antwortschreiben des Bahn-Konzernbevollmächtigten Sven Hantel an den SPD-Landtagsabgeordneten Rainer Stickelberger (BZ vom 7. Juni). Der SPD-Ortsverein überlege, so der Ortsverein in einer Pressemitteilung, wie er den Bahnanwohnern in Efringen-Kirchen Hilfe und Unterstützung bieten könne.

Dass sich die Bahn der akuten Problematik durch die unmittelbar vor den Haustüren der Anwohner abgestellten Gefahrgutwaggons sowie die nächtlichen und feiertäglichen Lärmbelästigungen nicht annehme, zeige nicht nur die Arroganz des Großkonzerns, sondern lasse auch erkennen, dass er keine Lösung habe. "Dass die Bahn die Sorgen der Bürger nicht ernst nimmt, ist mehr als ärgerlich", betont der Vorsitzende Armin Schweizer. Stattdessen setze die Bahn auf den Faktor Zeit und verschiebe eine Informationsveranstaltung in den Herbst, die der Konzernbevollmächtigte im März noch als "baldmöglichst" angekündigt habe.

Das Verhalten sei umso ärgerlicher, "als wir die Bahn für eine umweltverträgliche Mobilität, den sichereren Transport von Gefahrgütern wollen und brauchen", so die SPD. Die Bahn müsse bei den Bürgerinnen und Bürgern für Transparenz und Akzeptanz sorgen. Der SPD-Ortsverein werde an der Seite der betroffenen und geplagten Bürger für eine zeitnahe Lösung einstehen, so Schweizer.

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Autor: bz