Winterweiler wärmt die "Dauerbrenner" wieder auf

Reinhard Cremer

Von Reinhard Cremer

Do, 13. September 2018

Efringen-Kirchen

Sanierung der Talstraße, Erneuerungen am Rathaus und auf dem Friedhof / Vorsorge bei Starkregen ist auf den Weg gebracht.

EFRINGEN-KIRCHEN-WINTERSWEILER (cre). In kleiner, aber beschlussfähiger Zusammensetzung nahm sich der Wintersweiler Ortschaftsrat frei nach dem Motto "The same procedure as every year – die gleiche Prozedur wie jedes Jahr" des Themas Mittelanmeldungen an. Wobei das Motto nicht nur auf die Formalie, sondern auch auf deren Inhalt zutraf.

Einer Meinung war man im Gremium, die noch aus den letzten zwei Jahren offenen Projekte – Obermeier: "Gemacht wurde nichts!" – erneut in den Katalog aufzunehmen. Unter anderem waren dies der Dauerbrenner Sanierung der Talstraße und die Erneuerung der Fensterläden am Rathaus.

Wieder aufgegriffen und mit zusätzlichen Erläuterungen versehen, fand sich auch das Thema Starkregenfolgen und seine Konsequenzen wieder auf der Tagesordnung. Ortsvorsteher Hansjörg Obermeier teilte mit, dass in der vergangenen Woche eine Ortsbegehung mit dem Leiter des Bauamtes, Klaus Lehmeyer, stattgefunden habe. Dabei ging es darum, das vom Katzenberg kommende Wasser nach Vorstellung des Ortschaftsrates über den Sportplatz hinter dem Kindergarten abzuleiten. Das Wasser soll dann verzögert vom Platz abfließen können, ohne die Grundstücke der Anwohner in diesem kritischen Bereich, wie in den vergangenen Jahren geschehen, zu schädigen. Über den weiteren Wasserabfluss müsse man sich noch Gedanken machen, so Obermeier. Möglicherweise könnte hier der Werkhof tätig werden. Am morgigen Donnerstag hat der Bauamtsleiter einen Vororttermin mit dem Unternehmen Vogel.

Des Weiteren beantragte der Ortschaftsrat Mittel für ein neues Gräberfeld auf dem Friedhof und eine Erneuerung der Friedhofshecke. In letzter Zeit sei es immer wieder Rehen gelungen, durch die lückige Hecke auf den Friedhof zu gelangen. Rund 5000 Euro wurden veranschlagt für Malerarbeiten an der rückwärtigen Rathausfassade. Noch könne man den Holzgiebel und das Fachwerk erhalten, meinte Obermeier und bezog sich dabei auf die Empfehlung des zuständigen Gebäudemanagers Herbert Schneider.

Alle Posten, die alten wie die neuen, wurden von den anwesenden Ortschaftsräten einstimmig abgesegnet.