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06. August 2010

Zeltlager der Jugendfeuerwehr – diesmal alkoholfrei

305 Jungfeuerwehrleute verbrachten erlebnisreiche Tage in Blansingen / Windhose nahm Zelte und Sonnenschirme mit.

  1. Die Jungfeuerwehrleute erlebten bei ihrem Zeltlager in Blansingen Sonne, Regen und sogar ein Unwetter. Foto: Feuerwehr

BLANSINGEN (BZ). Insgesamt 305 Jugendfeuerwehrleute zwischen 10 und 18 Jahren nahmen am Kreiszeltlagers an der Wolferhalle in Blansingen teil. Die Kreisjugendfeuerwehr, geleitet von Kreisjugendwart Peter Schelshorn aus Schönau, lädt alle zwei Jahre zu einem solchen Zeltlager ein. Erstmalig wurde es absolut alkoholfrei gehalten, selbst für die 98 erwachsenen Betreuer gab es lediglich Mineralwasser, Limonade und Saft zu trinken. Die strengen Regeln bezüglich der Getränke wurden zugunsten von alkoholfreiem Bier gelockert, weil ein Bierchen am Lagerfeuer für die langjährigen Betreuer "irgendwie dazugehört".

Die Jugendfeuerwehren Lörrach, Grenzach-Wyhlen und Efringen-Kirchen hatten die Infrastruktur mit Duschen, Waschstraße und Toiletten aufgebaut. Die restlichen Jugendfeuerwehren schlugen ihre insgesamt 61 Zelte tags darauf auf. Zum vielfältigen Programm der darauffolgenden Tage gehörten Floßbau-Workshops, Erste-Hilfe-Kurse oder die Abnahme der Jugendflamme. Außerdem wurden das Kalkwerk Istein, der Katzenbergtunnel, die Kraftwerke in Wyhlen und Rheinfelden, eine Müllverbrennungsanlage in Eschbach sowie die Johnson Controll in Basel besichtigt. Ein Lagerkino zeigte "Fluch der Karibik", eine Disco gab es auch. Zum offiziellen Zeltlagerabend kamen zahlreiche Eltern und Feuerwehrabordnungen, auch Efringen-Kirchens Bürgermeister Wolfgang Fürstenberger, der stellvertretende Ortsvorsteher Blansingens Andreas Weiß, Efringen-Kirchens Gesamtkommandant Werner Schmid oder Blansingens Abteilungskommandant Markus Geugelin. Den Wanderpokal beim Martin-Schepperle-Gedächtnislauf holte die erste Mannschaft der Jugendfeuerwehr Efringen-Kirchen.

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Das Wetter zeigte während des Lagers alles, was es zu dieser Jahreszeit aufbringen kann, von strahlender Sonne bis zu strömendem Regen. Auch ein Unwetter, welches zur Räumung des Lagerplatzes führte, suchte die Zeltenden heim. Dabei entstand eine Windhose, welche komplette Pavillons, Sonnenschirme und Schlafsäcke in den Himmel zog und ein Großraumzelt aus seiner Verankerung riss und zusammengefaltet ein Stück weiter wieder ablegte. Gleichzeitig wurden die Floßbauer am Rhein von einem Hagelschauer überrascht. Glücklicherweise wurde während des Unwetters niemand verletzt, so dass alle mit einem Schrecken und geringerem Sachschaden davonkamen. Insgesamt hielten sich auch Verletzungen während des Zeltlagers in Grenzen, obwohl zur Sicherheit vereinzelte Fahrten ins Krankenhaus nicht zu vermeiden waren. Nach fünf Tagen endete das erlebnisreiche Lager traditionsgemäß mit lautem Geheul von Martinshörnern.

Autor: bz