Feuerwehr hilft Storch

Victoria Langelott

Von Victoria Langelott

Di, 15. Januar 2019

Eimeldingen

Friebolin: Das Tier war verletzt.

EIMELDINGEN (vl). Die Gemeinde Eimeldingen gehört neben dem Storchendorf Holzen in der Region zu den Orten, die alljährlich mit besonders vielen Storchennestern aufwarten können. Die Störche bauen auf dem Dach des alten Rathauses oder der Kirche, auf Privathäusern oder auch in hohen Bäumen. Beim Neujahrsempfang der Gemeinde schilderte Bürgermeister Oliver Friebolin das Schicksal eines verletzten Storchs, dem die Feuerwehr helfen musste.

Das Tier war eines Tages beobachtet worden, wie es neben dem alten Rathaus in einem Zwischenraum steckte und offensichtlich nicht mehr aus eigener Kraft herauskam. Die Eimeldinger Feuerwehr kam und rettete den Storch, wobei sich herausstellte, dass er verletzt war und ihm ein Auge fehlte. Es wurde in die Storchenstation in Holzen gebracht, wo man sich seiner annahm. Oliver Friebolin konnte sich die Verletzung nur so erklären, dass der Storch – wie es mitunter zu beobachten ist – mit einem Artgenossen in einen Kampf verwickelt war, dabei verletzt wurde, in den Spalt abstürzte und sich nicht mehr zu helfen wusste.