Neues Feuerwehrfahrzeug mit Abbiegeassistent

Victoria Langelott

Von Victoria Langelott

Do, 17. Januar 2019

Eimeldingen

Anfang 2020 soll das HLF 10 der Feuerwehr Eimeldingen zur Verfügung stehen / Die Kosten summieren sich auf 433 000 Euro.

EIMELDINGEN (vl). Die Feuerwehr Eimeldingen bekommt ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug. Der Gemeinderat hat die Aufträge dafür in seiner öffentlichen Sitzung am Dienstag vergeben. Eine Reihe von Feuerwehrleuten waren dazu als Zuhörer in die Sitzung gekommen, unter ihnen Marco Liedtke, bei dem die organisatorischen Fäden zur Vorbereitung der Anschaffung zusammenlaufen. Seiner Einschätzung nach wird es Anfang 2020, bis der Aufbau fertiggestellt ist und das Fahrzeug – nach erfolgter Einweisung – in Betrieb genommen werden kann.

Die Anschaffung des neuen Fahrzeugs als Ersatz für das rund 24 Jahre alte ist auch im Feuerwehrbedarfsplan vorgesehen. Für die europaweit nötige Ausschreibung hatte sich die Gemeinde der Agentur Wieseke bedient. Bürgermeister Friebolin erläuterte das Ausschreibungsergebnis und das Auswahlverfahren, bei dem nicht allein der Preis, sondern auch die Qualität und Wirtschaftlichkeit einbezogen wurden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 430 170 Euro, 2900 Euro kommen für Planungsleistungen dazu. Etwas Geld könnte durch den Verkauf des alten Fahrzeugs hereinkommen. Zudem ist ein Zuschuss von 92 000 Euro bereits bewilligt. Das Fahrgestell wird für 86 000 Euro von der Firma MAN in Umkirch geliefert, der Aufbau für 207 000 Euro – inklusive neu hinzugekommener Extras – von der Firma Lentner in Hohenlinden, die sich laut Marco Liedtke am flexibelsten auf die Bedürfnisse der Feuerwehr einstellte. Die Firma Barth aus Fellbach sorgt sowohl für die feuerwehrtechnische Beladung, die inklusive Extras mit 109 000 Euro zu Buche schlägt, als auch für die Beladung zur technischer Hilfeleistung, die 25 600 Euro ausmacht.

Marco Liedtke erläuterte die neu hinzugekommenen Bestandteile, die der Feuerwehr wichtig waren, unter diesen ein Abbiegeassistent fürs Fahrzeug, damit auch Fußgänger und Radfahrer im toten Winkel sichtbar bleiben. Angeschafft werden sollen nun auch Druckluftflaschen aus CFK (carbonfaserverstärktem Kunststoff). "Sie sind einfach rückenfreundlicher für die Geräteträger als Stahl", erläuterte Liedtke. Gemeinderätin Martina Bleile wie auch Oliver Friebolin richteten anerkennende Dankesworte an die Feuerwehr für ihr Engagement.