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14. November 2009
Brandverletzter in künstliches Koma versetzt
Feuer begann im Schlafzimmer.
EIMELDINGEN (mm). Die Ermittlungen der Polizei im Falle des Mehrfamilienhausbrandes sind abgeschlossen. Wie der Pressesprecher der Polizeidirektion Lörrach, Dietmar Ernst, auf Anfrage der Badischen Zeitung erklärte, sei der Brand im Schlafzimmer der betreffenden Wohnung ausgebrochen. Hinweise auf technische Ursachen hätten keine gefunden werden können. Vorsatz könne zudem auch ausgeschlossen werden. Daher müsse man von Fahrlässigkeit ausgehen.
Der 55 Jahre alte Bewohner, der mit schweren Brandverletzungen aus dem Haus gerettet werden konnte, befinde sich immer noch in einer Spezialklinik für Brandverletzungen in der Schweiz, erklärte Ernst. Da sich sein Zustand nach einer kurzen Phase der Besserung (wir hatten berichtet) offenbar wieder verschlechtert hat, sei der Mann in ein künstliches Koma versetzt worden. Bei dem Wohnhausbrand war Sachschaden in Höhe von rund 300 000 Euro entstanden. Das Haus mit sieben Wohnungen, in denen 16 Bewohner gemeldet waren, hatte zwischenzeitlich bis zur Behebung der Schäden geräumt werden müssen.Werbung
Autor: mm
