Ein schöner Tag in Herten

Heinz Vollmar

Von Heinz Vollmar

Mo, 20. August 2018

Rheinfelden

Das Lindenbrunnen-Fest am Sonntag kam bei den zahlreichen Gästen wieder hervorragend an.

RHEINFELDEN-HERTEN. Das 11. Lindenbrunnen-Fest lockte am Sonntag eine Vielzahl an Besuchern an. Damit setzte der Gesangverein "Eintracht" Herten eine Sommertradition fort, die 2006 vom verstorbenen Ehrenvorsitzenden Hans Winkler ins Leben gerufen worden war.

Schon damals wollte der Gesangverein vor allem den Daheimgebliebenen während der Sommerferien eine Gelegenheit bieten, zu einem kleinen Fest zusammenzukommen um gut zu essen und zu trinken, sich wohlzufühlen und sich auch musikalisch verwöhnen zu lassen. Darüber hinaus wollte man auch den Lindenplatz als Dorfzentrum beleben.

Essen und Trinken
Eine ganz besondere Bedeutung kommt beim Lindenbrunnen-Fest der guten Küche zu. Da bleibt die heimische Küche gerne kalt. Während der Mittagszeit eilten die Besucher in Scharen auf den Lindenplatz, um sich dort von saftigen Steaks, Bratwurst, Pommes, Kaffee und leckeren Kuchen rundum verwöhnen zu lassen. Wie die Vorsitzende des Gesangvereins, Constanze Hacker, erklärte, kommt der Gemüseauflauf sehr gut bei den Gästen an, so dass das Fest auch für Vegetarier attraktiv ist. Und so lobte die Vorsitzende auch in diesem Jahr die Festküche über alle Maßen, denn die Speisen würden auch von einigen pensionierten Profis zubereitet. Lange Schlangen bildeten sich an Bon-Kasse und Küchentheke, bis alle Gäste ihre Leibspeisen in Empfang nehmen konnten.

Musik und Atmosphäre
Das Lindenbrunnen-Fest zeigte sich auch in diesem Jahr von seiner besten Seite. Sonniges Wetter, schattenspendende Zelte, das kulinarische Angebot und die zentrale Lage am Lindenbrunnen sorgten mit dafür, dass sich die Besucher sichtlich wohlfühlen konnten. Darüber hinaus waren es die Moschgruppe des Musikvereins Herten sowie die Sängerin Monika Lippmann, die mit traditionellen Blasmusikklängen und mit Schlagern aus allen Epochen das Lindenbrunnen-Fest auch zu einem Ort der musikalischen Leckerbissen werden ließen.

Das Fest am Lindenbrunnen
Wie Constanze Hacker auf Nachfrage berichtete, hat in Herten Vieles mit der Linde zu tun. Dazu zähle nicht nur der Lindenbrunnen, sondern auch das Gasthaus zur Linde, deren Infrastruktur der Gesangverein auch in diesem Jahr kostenlos für das Lindenbrunnen-Fest nutzen konnte.

In entsprechender Weise lobte die Gesangvereins-Vorsitzende das Entgegenkommen der Wirtefamilie Hohmann. Noch etwas gab die Vorsitzende in Bezug auf das Thema "Linde" preis. Vor 25 Jahren habe es auch eine "Lindenspende" vom verstorbenen Hertener Bürger Heinz Brugger gegeben. Die Linde wachse heute auf Wiese am Rathausplatz. Mit dem Lindenbrunnen-Fest wolle man deshalb auch dem Zentrumsgedanken am Lindenbrunnen Rechnung tragen und man hoffe, dass das Fest noch lange an jenem Ort stattfinden kann.

Organisation und Logistik
Das Lindenbrunnen-Fest bedeutete für die Mitglieder und Freunde des Gesangvereins auch in diesem Jahr einen erheblichen logistischen Aufwand. Nach Angaben von Constanze Hacker hatte man ungefähr 30 Personen im Einsatz, so auch von anderen Hertener Vereinen, mit denen der Gesangverein freundschaftlich verbunden ist. Besondere Dankesworte richtete sie an den zweiten Vorsitzenden, Karl Mehlin, der für den Auf- und Abbau des Lindenbrunnen-Festes verantwortlich war, sowie an Sybille Herrmann, die für die Bestellungen und weitere logistische Arbeiten die Verantwortung übernommen hatte. Dass alles so reibungslos geklappt habe, sei jedoch allen fleißigen Händen zu verdanken, so die Gesangvereins-Vorsitzende. Ihr und dem Gesangverein spendeten auch die Besucher viel Lob und Anerkennung, schließlich dauerte das Fest nur von 11 bis 17 Uhr, also ein kurzes aber umso schöneres Fest.