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03. August 2012
Ein warmer Geldregen
Sparkasse-Stiftung verteilt insgesamt 41 000 Euro an Gymnasium, Stadtbücherei und Stadt.
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Spenden der Sparkassen-Regionalstiftung: Empfänger sind die Stadtbücherei (Heike Labusga), die Stadt Ettenheim (Heike Schillinger) und das Gymnasium (Marco Hoffmann) v on links. Bei der Übergabe dabei waren Schulleiter Woitzik, Bürgermeister Metz, Stiftungsvorstand Becker und Geschäftsstellenleiter Hurst. Foto: Sieberts
ETTENHEIM. Fröhliche Gesichter zeigten die Beschenkten am Mittwochnachmittag in der Aula des Städtischen Gymnasiums. Stiftungsvorstand Helmut Becker von der Regionalstiftung der Sparkasse Offenburg/Ortenau hat drei Schecks mit insgesamt 41 000 Euro mitgebracht und sie dem Gymnasium, der Stadtbücherei und der Stadt Ettenheim übergeben.
Trotz Ferien waren Schulleiter Frank Woitzik und Techniklehrer Marco Hoffmann zur Stelle, um einen Scheck in Höhe von 15 000 Euro in Empfang zu nehmen. "Damit schaffen wir eine CNC-Fräse an, mit der die Schüler arbeiten können", beschrieb Hoffmann die Verwendung der Spende, der sich zugleich über die verbesserten technischen Voraussetzungen freute. Für Schulleiter Woitzik ist das eine Investition in die richtige Richtung. "Seit wir Pilotschule für die Fächer Naturwissenschaft und Technik sind, können wir eine signifikante Zunahme der Schüler festmachen, die sich später für ein technisches Studium entscheiden", erklärte er.Den zweiten Scheck über 9000 Euro erhielt die Stadtbücherei. Deren Leiterin Heike Labusga hat bereits Pläne: "Damit werden wir Stühle für den frei gewordenen Proberaum der Stadtkapelle anschaffen", sagte sie. Bislang saßen die Kinder bei Lesungen auf dem Teppich, und für die Erwachsenen mussten sämtliche Sitzmöbel zusammengesucht werden. Auch Beamer und Laptop müssen die Vortragenden künftig nicht mehr selbst mitbringen. Mit dieser zeitgemäßen technischen Ausstattung kann die Leiterin der Stadtbücherei in den Vorleseherbst starten.
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Die Stadt Ettenheim hat die Spende von 17 000 Euro bereits ausgegeben. Sie floss in die Vorbereitungen für den Städtewettbewerb "Entente Florale", womit unter anderem der Florale Markt im Frühjahr organisiert wurde, wie Projektleiterin Heike Schillinger von der Stadtverwaltung sagte. Dieser Markt soll auch in den Folgejahren stattfinden. Außerdem seien mit dem Geld Bäume und Sträucher gepflanzt und etwa der Flyer über den Bannwald bei Münchweier finanziert worden. "Alles Maßnahmen, die nicht im Anforderungsprofil der Stadt stehen", ergänzte Bürgermeister Bruno Metz. "Wir freuen uns, dass die Sparkasse, die ihr Geld in der Region verdient, sich auch für diese einsetzt", sagte der Bürgermeister. Die Regionalstiftung habe bereits mehrere Projekte ermöglicht, die die Stadt und die Bürger voran bringen und die nicht im Haushalt eingeplant sind. So etwa die Restaurierung des barocken Wegekreuzes, das im vergangenen Jahr bei der Belzmühle aufgestellt worden ist und das Transportfahrzeug, das der Leichtathletikverein jüngst in Empfang nehmen durfte. "Diese nachhaltig geplanten Vorhaben entsprechen voll und ganz den Förderkriterien der Regionalstiftung, weshalb wir einer Unterstützung gerne zugesagt haben", bekräftige der Vorstandsvorsitzende.
Regionalstiftung
Im September vergangenen Jahres entschied sich der Vorstand der Sparkasse Offenburg/Ortenau, zum 175-jährigen Bestehen die Regionalstiftung ins Leben zu rufen. Die zu fördernden Projekte sind auf das Geschäftsgebiet der Bank begrenzt. Die Stiftung fördert vor allem die Jugendarbeit in den Vereinen, Projekte für eine bessere Bildung und die Integration von Bevölkerungsgruppen sowie den Schutz von Denkmälern, Landschaft und Klima. Das oberste Organ der Regionalstiftung ist der Stiftungsrat mit den Vertretern der Kommunen und Offenburgs Oberbürgermeisterin Edith Schreiner an der Spitze. Das operative Geschäft obliegt dem Stiftungsvorstand. Ihm gehören vier Personen an: Die ersten Bürgermeister von Offenburg und Lahr, Christoph Jopen und Guido Schöneboom, sowie Helmut Becker, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse und dessen Stellvertreter Helmut Kienzle.
Autor: eri
Autor: Erika Sieberts



