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10. Juli 2012

Einblick in den Betrieb der Kellerei

Mehrere tausend Besucher kamen zum "Tag der offenen Tür" anlässlich des 40-jährigen Bestehens der St. Katharinen-Kellerei.

  1. Tausende von Besuchern nutzten beim „Tag der offenen Tür“ die Chance zum Blick hinter die Kulissen der St. Katharinen-Kellerei. Foto: Hülter-Hassler

ENDINGEN-KÖNIGSCHAFFHAUSEN. "Die Resonanz war überwältigend!" freute sich Geschäftsführer Helmut Hassler nach dem großen Ansturm der Besucher am "Tag der offenen Tür" anlässlich des 40-jährigen Bestehens der St. Katharinen-Kellerei (SKK) in Königschaffhausen. Mehrere Tausend Interessierte nutzten am Sonntag die Gelegenheit, um hinter die Fassade der Kellerei zu schauen und ausgiebig ihre Produkte zu probieren.

Wann hat man einmal die Chance, 35 verschiedene Liköre miteinander zu vergleichen? Dass die fruchtig-süßen Seelenwärmer immer ihre Liebhaber finden, davon können sich die SKK-Mitarbeiter Jochen Schwarz und Christian Schwab überzeugen: "Einige haben sämtliche 35 Sorten probiert!" An jeder Ecke gibt es an diesem Sonntag "Probiererle" und Informationen. "Der Andrang ist sehr motivierend", freut sich Gerhard Sexauer, der mit Kollege Jürgen Nutto stundenlang im "Saftladen" verschiedenste Fruchtsäfte einschenkt.

Ein paar Meter weiter ist Lisa Thoma in der "Cocktailbar" umringt von gutgelaunten Besuchern. "Der Hugo ist heute der Renner!" erklärt die amtierende Bereichsprinzessin Kaiserstuhl-Tuniberg, die Mitarbeiterin in der St. Katharinen-Kellerei ist. Der erfrischende Cocktail aus Holunderblütenlikör, Sekt, Limetten und Minze habe bereits am Vormittag seine ersten Liebhaber gefunden. Die anregenden Mixturen hier stoßen an diesem sonnigen Festtag auf viel Anklang und heben die Stimmung zusätzlich.

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Die Interessenten drängeln sich nicht nur dort, wo es etwas zum Probieren gibt, sondern auch bei den Führungen durch den Betrieb, die jede halbe Stunde angeboten werden. Dem Rundgang durch die Produktionsräume und den Tiefkeller schließen sich Familien mit Kindern und auch viele Winzer und Obstbauern an. "Dass wir auch kleine Mengen im Lohn abfüllen, hat viele interessiert", so Kellermeister Matthias Langer. Unermüdlich schleust er abwechselnd mit Rolf Schneider Besucher durch die Produktionsräume. "Es ist gut, dass die Leute jetzt wissen, was wir können und was wir haben!"

"Man ahnt nicht, was sich alles hinter dem grünen Tor an der Endinger Straße verbirgt!", hört man an diesem Tag immer wieder von Besuchern. Viele können zum ersten Mal das beeindruckende Kellergewölbe und die moderne Abfüllanlage des Betriebes mitten im Dorf in Augenschein nehmen.

"Wir sind eine Firma, die für Vielfalt steht!" hatte Geschäftsführer Ottmar Ruf am Jubiläumsabend im Beisein von Bürgermeister Hans Joachim Schwarz, Ortsvorsteherin Bärbel Willmann und Vertretern des Mutterkonzerns erläutert. Den Beweis dafür liefert der "Tag der offenen Tür", der mit großem Einsatz aller Mitarbeiter bravourös gemeistert wird.

Zum Gelingen tragen an diesem Tag auch viele Gruppen und Vereine bei. Der Musikverein Königschaffhausen sorgt fürs leibliche Wohl, die Eismanufaktur ist präsent, ebenso die Nabu-Gruppe Kaiserstuhl und die "Symbadischen Alphornbläser". Es gibt kostenlose Planwagenfahrten durch die Rebberge und ein Kinderprogramm. Das i-Tüpfelchen am Jubiläumsabend lieferte die Tanzgruppe "Temptation" des Turnvereins Wyhl und über alle Tage sorgte Franz Futterer für beste musikalische Unterhaltung. Das Jubiläumswochenende macht deutlich: Die St. Katharinen-Kellerei punktet in ihrem 40. Jahr durch Offenheit und die Vernetzung mit vielen Partnern.

Autor: Christel Hülter-Hassler