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16. Juni 2012

Eine Bank hat gute Laune

Rundum zufriedene Gesichter in der Vertreterversammlung der Volksbank Rhein-Wehra.

  1. Noch ist das Hauptgebäude der Volksbank Rhein-Wehra an der Schützenstraße in Bad Säckingen eingerüstet. Doch noch diesen Monat sollen die Umbauarbeiten abgeschlossen sein. Foto: Axel Kremp

BAD SÄCKINGEN. Thomas Mehlhorn, der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Volksbank Rhein-Wehra, hatte "Gute-Laune-Nachrichten" gehört. Gute Laune herrschte denn auch vor, im vollbesetzten Kursaal in Bad Säckingen bei der Vertreterversammlung der Genossenschaftsbank. Mitglieder, Mitarbeiter und Gäste feierten mit Vorstand und Aufsichtsrat ein gutes Ergebnis 2011 ihrer Bank, die ihre Marktposition im vergangenen Jahr ausgebaut hatte.

Die Vertreterversammlung ist das oberste Organ der Bank. Sie entscheidet über Bilanz und Reingewinn und sie entscheidet über Wohl und Wehe von Vorstand und Aufsichtsrat. Probleme gab’s da keine. Alle Beschlüsse wurden einstimmig ohne eine einzige Wortmeldung gefasst. Es gibt ja auch Grund zur Zufriedenheit. Denn wie schon zu Beginn des Jahres ausführlich berichtet, war das Jahr 2011 für die Volksbank ein erfolgreiches Jahr mit sattem Plus im Einlagen- wie auch im Kreditgeschäft.

Dass die Vertreterversammlung zu weiten Teilen auch zu einer Werbeveranstaltung fürs eigene Institut und den genossenschaftlichen Gedanken wurde, hatte auch Gründe. Die Vereinten Nationen nämlich haben 2012 zum Jahr der Genossenschaften erklärt und Vorstandsvorsitzender Werner Thomas Thomann beschrieb ausführlich, auf welchen Wegen sich die Volksbank als Marke positionieren will. Und schließlich hielt Dietrich Herold vom Genossenschaftsverband noch eine launige Festrede aufs internationale Jahr der Genossenschaften. Zuvor machte Werner Thomann noch deutlich, dass die Bank in diesem Jahr der Genossenschaften zeigen wolle, dass sie nicht Teil des Bankenproblems, sondern Teil der Lösung sei.

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Die Formalien waren rasch erledigt. Die Mitglieder stimmten der 5,5-prozentigen Dividende aufs Geschäftsguthaben (321 500 Euro) ebenso zu, wie der Bilanz und der Gewinn-und-Verlust-Rechnung (1,37 Millionen Euro Bilanzgewinn). Wiedergewählt wurde Aufsichtsratsmitglied Gebhard Rupp aus Dogern. Der Applaus des Abends galt Aufsichtsrätin Eva-Maria Kempf aus Albbruck, die aus gesundheitlichen Gründen nach 18 Jahren aus dem Aufsichtsrat ausschied und von Thomas Mehlhorn und Dietrich Herold in Abwesenheit mit Worten höchster Anerkennung gewürdigt wurde.

Autor: Axel Kremp


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