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24. Juli 2012

Eine perfekte Trainingsvorbereitung

250 Teilnehmer beim Sommerbiathlon in Eichstetten.

  1. Am Schießstand ist eine ruhige Hand gefragt. Foto: Hecht

SOMMERBIATHLON. Eine Strecke, die es vom Höhenprofil in sich hat, wenn auch im Gegensatz zu den Vorjahren etwas entschärft, dazu die ungewohnte Herausforderung am Schießstand, es war einiges gefordert von den Sportlern beim siebten Sommerbiathlon des KKSV Eichstetten und des SC Eichstetten.

Um die 250 Teilnehmer gingen bei anfangs besten Bedingungen an den Start. Jeder Starter musste fünf Runden à 2,08 Kilometern Laufen und dazwischen je zweimal liegend und zweimal stehend sich am Schießstand beweisen. Liegend wurde auf 50 Meter geschossen, stehend auf 10 Meter entfernte Ziele. Und die verschiedensten Strategien wurden von den Startern in Angriff genommen. Die einen verringerten kurz vor dem Schießstand das Tempo, um den Puls runter zu bekommen, die anderen rannten in einem Tempo durch, weil sie sich eh keine Chancen am Schießstand erhofften. Die Schießergebnisse waren dementsprechend auch sehr unterschiedlich. Immerhin war die Begegnung mit dem Schießstand für einige Teilnehmer auch komplettes Neuland, hatten sie hier doch zum ersten Mal eine Waffe in der Hand.

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"Der Sommerbiathlon in Eichstetten erfreut sich immer größerer Beliebtheit" berichtete Martin Hils vom SC Eichstetten, waren es beim allerersten Sommerbiathlon doch nur zirka 70 Starter. "Wer einmal dabei war, kommt immer wieder" denn stellt er doch eine gelungene Abwechslung in der Sommervorbereitung dar. Einerseits werden die Starter sehr gefordert auf der Strecke, dazu kommt die Gaudi durchs Schießen. Was aber doch von den meisten mit großem Ehrgeiz angegangen wird, schließlich wurde für jeden Fehlschuss eine Strafminute auf die Gesamtzeit drauf gerechnet, und das kann bei insgesamt 20 Schuss einen ganz schön nach hinten werfen.

"Es will sich ja auch niemand von den Mannschaftskameraden für ein schlechtes Schießergebnis foppen lassen," erklärt Hils. Hauptsächlich Mannschaften hatten gemeldet, davon die meisten Fußballer. Und es sieht so einfach aus, was es aber gar nicht ist. "Von den Startern wird nach dem Laufen am Schießstand höchste Konzentration gefordert, was ja auch ein gutes Training ist, da sie später beim Spielen auch konzentriert vorm Tor sein müssen" berichtet Martin Hils, also eine perfekte Trainingsvorbereitung. Und vielen waren die Strapazen nach den fünf Runden anzusehen, zwei fordernde Steigungen hatte die Strecke schließlich vorzuweisen, und jeder Teilnehmer war glücklich, als er es hinter sich gebracht hatte.

Im Einzel gewann Beni Scholz vom SV Opfingen in 53,46 Minuten (4 Strafminuten) vor Torsten Oertel vom TV Eichstetten in 54,25 Minuten (8) und Jörg Höfflin vom SC Eichstetten in 55,38 Minuten (0). Für das Mannschaftsergebnis wurden die besten zehn Starter jeder Mannschaft zusammengenommen. Hier dominierte der SC Eichstetten in 1:03,06 Stunden vor dem FV Sasbach (1:04,18) und dem SV Opfingen (1:04,58).

Autor: Benedikt Hecht