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29. Juni 2012

Eine Rampe überbrückt alle Barrieren

Gemeinde schafft mit EU-Zuschüssen eine behindertengerechte Toilettenanlage im Rathaus.

FELDBERG (rys). Mit den beiden Investitionsprojekten Umbau der Kläranlage Feldberg und barrierefreier Toilettenzugang im Rathaus Altglashütten beschäftigte sich der Gemeinderat am Dienstagabend und entschied so über Investitionen von rund 135 000 Euro .

Mit dem barrierefreien Zugang zu einer Behindertentoilette nebst hindernislosem Zugang zu Bürgerbüro und Touristinformation im Rathaus Altglashütten wird das letzte Investitionsprojekt der Gemeinde in diesem Jahr umgesetzt. Planer ist Jochen Faller. Er soll den langgehegten Wunsch realisieren. Das Vorhaben ist mit geschätzten Kosten von 83 000 Euro verbunden. Über das Programm Leader plus hat die Gemeinde einen Zuschuss von 52 125 Euro bewilligt bekommen.

Planer Jochen Faller erläuterte dem Gemeinderat kurz das Projekt, das sich aus der im vergangenen Herbst geborenen Idee entwickelt hat. Vom gepflasterten Parkparkplatz am Rathaus wird eine Zugangsrampe angelegt. Im kleinen Anbau des Rathauses wird eine barrierefreie WC-Anlage mit einem Behinderten-WC geschaffen. Den Grundriss gibt der kleine Anbau vor, dessen Dach allerdings verstärkt werden muss. Gleichzeitig erhält so das Rathaus auch für Bürgerbüro und Touristinfo einen barrierefreien Zugang.

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Wolfgang Imberi merkte an, das Rathaus habe Stil, der kleine bestehende Anbau, der bislang als Abstellplatz und Lagerfläche genutzt wird, aber nicht. Vielleicht lasse sich mit der 85000 Euro teuren Investition auch da was machen. Der Schindelanschlag soll abgestrahlt werden, merkte Bürgermeister Wirbser an. Der Anbau sei kein Schmuckstück, aber er stehe auch dort, wo ihn kaum einer sehe. Man müsse schauen, was nach den Ausschreibungsergebnissen der Arbeiten noch übrig bleibe und könne dann kurzfristig reagieren, so Wirbser. Frank Link blickt kurz zurück und meinte, er habe sich sehr darüber geärgert, dass das Denkmalamt das barrierefreie WC im Bahnhof Altglashütten gestrichen habe. Die jetzt angestrebte Lösung fand er aber viel besser. Rollstuhlfahrer können nun die Parkplätze am Rathaus ansteuern und von dort über die Rampe auf die Toilette oder ins Rathaus gelangen. Link regte an, die Rampe vielleicht weniger steil und etwas breiter als 1,20 Meter anzulegen. Die Pläne seien dem Behindertenbeauftragten im Landratsamt vorgelegt worden und der habe die Planung gelobt, bekam er als Antwort zu hören.

Der Zeitplan sieht so aus, dass die Arbeiten nun ausgeschrieben und noch vor den Ferien die Aufträge vergeben werden sollen. Nach den Sommerferien soll mit den Arbeiten dann begonnen werden.

Autor: rys


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