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10. Februar 2012

Benni der Schnitzer als treibende Kraft

Bubenbach feiert die Sauhexe.

  1. Sauhex! Foto: gert brichta

EISENBACH. Die Bubenbacher Sauhexen feiern morgen, Samstag, ihr 33-jähriges Bestehen. Bubenbach wird zur Festmeile mit Narrenbaumstellen, Nachtumzug, Zunftmeisterempfang und Party.

Es war im November 1979 als 13 junge Männer beschlossen, die "Sauhexe" zu gründen. Das war ein überfälliger Schritt, denn die Maske gab es schon eine Weile: Am Schmutzige Dunschdig 1968 hatte der damalige Präsident des Elferrates, Egon Schwarz, alias Schnitzer Benni, diese im Bierhaus vorgestellt. Er fertigte einige Masken an, die man bei ihm ausleihen konnte. So gab es zwischen 1969 und 1974 ständig wechselnde Grüppchen, die mit der Sauhexe ihr Unwesen trieben. 1975 waren schon 15 Masken im Umlauf, von denen zehn bis zwölf gemeinsam im weiteren Umkreis Veranstaltungen besuchten und zeitweilig von der Eisenbacher Bergmannszunft zu größeren Ereignissen mitgenommen wurden. Daneben trieben die Hexen im Ort ihr Unwesen, stellten den Narrenbaum und organisierten Hemdglunkerumzüge.

Auf die Initiative von Bernd Wunderle geht es zurück, dass schließlich 1976 der Verein gegründet wurde. Hierzu erschienen Bernhard Kleiser, Karl, Manfred, Siegfried und Werner Schätzle, Herbert, Jürgen und Peter Schöpperle, Hermann Willmann, Bernhard und Hubert Winterhalder sowie Bernd und Gerhard Wunderle. Erster Zunftmeister wurde Bernd Wunderle, Stellvertreter Siegfried Schätzle. In den folgenden Jahren banden sich die Sauhexen immer mehr ins ganzjährige Vereinsleben der Gemeinde ein und halfen bei Veranstaltungen mit. Alljährliche eigene Veranstaltungen wie die Kinder- und Seniorenfasnet haben Tradition, ebenso das bekannte Nudelsuppenessen.

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DER JUBILÄUMSFAHRPLAN

Samstag, 11. Februar: 15 Uhr: Narrenbaumstellen am alten Sportplatz (Festgelände); 17 Uhr Narrenmesse in der Kirche St. Josef; 19 Uhr Nachtumzug mit Party in zwei Festzelten

Die Kreisstraße durch Bubenbach ist während des Umzugs zwischen 19 und 21 Uhr für den Durchgangsverkehr gesperrt. Anwohner und Besucher werden gebeten, nicht entlang der Umzugsstrecke zu parken. Besucher werden um rechtzeitige Anreise gebeten, da unter Umständen Parkplätze außerhalb des Orts genutzt werden; gegebenenfalls mit Pendelbusse n.  

Autor: hbr, bz

Autor: Gert Brichta