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28. Januar 2012

Die Sauhexen stellen Bubenbach auf den Kopf

Die Jubiläumsfeier zum 33-jährigen Bestehen soll am 11. Februar 40 Zünfte und viel närrisches Volk in die Festzelte locken.

  1. Die Bubenbacher Sauhexen werden 33 Jahre alt. Foto: gert brichta

EISENBACH. 33 Jahre gibt es sie nun, die Bubenbacher Sauhexen, und das wird natürlich groß gefeiert. Bubenbach wird kopfstehen am 11. Februar, der ehemalige Sportplatz wird bestückt sein mit zwei Festzelten, und ein Programm rund um die Uhr werden den 300 Einwohner zählenden Ort zum Mittelpunkt der Narretei machen. Christian Hofmeier, einer von denen, die federführend sind bei der Organisation, hat im BZ-Gespräch erzählt, was geboten wird.

Den Auftakt zum Jubiläum wird um 15 Uhr das Aufstellen des Narrenbaums bilden, es folgen um 17 Uhr die Narrenmesse und um 19 Uhr der große Umzug durch den Ort. Nach dem Umzug ist Party in den Festzelten angesagt, parallel dazu findet um 21 Uhr ein Zunftmeisterempfang im Haus des Gastes statt. Beim Umzug werden sich 40 Narrenzünfte in Richtung Sprungschanze aufstellen und von dort aus zur Ortsmitte ziehen, hinauf auf den Sommerberg, vorbei am "Auerhahn" und wieder hinunter zum Haus des Gastes, wo die beiden Festzelte Platz für rund 1500 Besucher bereithalten werden. Christian Hofmeier kündigt verstärkte Kontrollen zur Einhaltung des Jugendschutzgesetzes an. Guggenmusiken werden auftreten, die Gruppe "4 all Event" wird spielen und DJ Marc aus Bonndorf wird einheizen.

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Rund 1000 Hästräger werden am Abend erwartet und viel närrisches Volk, das mit den Sauhexen feiern will.

Das Parken könnte ein Problem werden

Wer Bubenbach kennt, der weiß, dass die Straßen nicht so breit sind, als dass hier geparkt werden könnte; größere Stellflächen stehen auch nicht zur Verfügung. Es gibt demnach ein logistisches Problem, wohin mit den Autos und Bussen? Eine Vollsperrung durch Bubenbach für die Dauer der Veranstaltung ist vom Landratsamt als Verkehrsbehörde nicht genehmigt worden. Die Parkplätze bei der Firma Tritschler und beim Blessinghof werden bei weitem nicht ausreichen.

Christian Hofmeier glaubt, dass das Feld unterhalb des Hotels Adler gegebenenfalls von Schnee geräumt und bei gefrorenem Boden Fahrzeuge aufnehmen könnte. Doch was, wenn die Witterung einen Strich durch die Rechnung macht? Ein Konzept für Pendelbusse, die von Eisenbach oder Oberbränd nach Bubenbach verkehren, gibt es bisher nicht. So darf man davon ausgehen, dass die Feuerwehr, die sich um den fahrenden und den ruhenden Verkehr kümmern muss, überfordert sein wird, sollte sich an der Planung nichts ändern.

Noch etwas wird einmalig sein beim Fest der Sauhexen. Die Bewirtung in den beiden Zelten, die Organisation der Veranstaltung und auch die Kontrollen sollen in eigener Leistung bewältigt werden. Die 26 aktiven Sauhexen und die Ehrenmitglieder nebst Frauen und Freundinnen wollen das Ereignis gemeinsam stemmen, für rund 60 Personen eine echte Herausforderung. Eine Woche vor dem großen Ereignis sollen die Zelte aufgebaut werden. Falls es kräftig schneien sollte, müssten der Sicherheit wegen die Zelte so geheizt werden, damit nichts auf den Dächern liegen bleibt.

Die Bubenbacher wissen, was auf sie zukommt und dass es eine unruhige Nacht werden kann. Entlang der Umzugsstrecke sollte nicht geparkt werden, für den Umzug werden die Ortsdurchfahrt und die anderen Straßen zwischen 17 und 21 Uhr gesperrt.

Autor: Gert Brichta