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24. Oktober 2017

Eine Plattform für Talente

Fünfte Auflage der offenen Bühne in Bubenbach sorgt einmal mehr für ein volles Haus und das Publikum geizt nicht mit Applaus.

  1. Larissa Schöne und Florin Ketterer trugen Popsongs vor. Foto: Gert Brichta

  2. Max Trieß Foto: Gert Brichta

  3. Marco Wirbser Foto: Gert Brichta

EISENBACH. Es war die fünfte Auflage der offenen Bühne in Bubenbach – und wieder war der Abend ein Zuschauermagnet, der das Haus des Gastes in Bubenbach an die Grenze des Fassungsvermögens brachte. Wer nicht rechtzeitig kam, musste die mehr als dreistündige Veranstaltung im Stehen mitverfolgen. Thomas Schwörer hatte die vielfältigen Talente zum Mitmachen bewegt.

Schwörer moderierte den Abend und zeigte sich überwältigt vom Besuch der Veranstaltung. Den schwierigsten Part hatten Larissa Schöne und Florin Ketterer, denn sie eröffneten die offene Bühne. Mit Gitarrenbegleitung sangen die beiden Welthits wie "Say you won’t let go" oder "Let her go". Michael Grieshaber, Anna-Lisa Ketterer und Elke Lübow-Maier setzten das Programm mit Gesang fort. Mit klassischen Melodien wie "La Mer" oder dem "Ave Maria" von Bach/Gounod zeigten sie, was sie in der Jugendmusikschule gelernt haben.

Joachim Hacker, Eisenbachs ehemaliger Landarzt, stellte seine literarische Ader unter Beweis. Er zog mit einer eigenen Geschichte über eine Beziehungskiste das Publikum in seinen Bann und gab weiter eine heitere Geschichte zum Besten, in der ein Mann intensiv Kontaktanzeigen liest und mit den annoncierenden Damen virtuell Bekanntschaften eingeht.

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Auch Markus Gebhart mit seiner Gitarre zog es auf die Bühne. Bekannt ist er im Hochschwarzwald mit seiner Musikformation "VTJB" (Verein talentierter Jungmusiker Bubenbach) und als Mitwirkender beim Comedy-Duo "Funnymoon". Diesmal begeisterte er die Zuschauer mit Eigenkompositionen mit deutschen Texten, die er sonst nur im heimischen Wohnzimmer spielt, eines der Stücke hieß "Lied vom Ahornweg".

"Introvertiertes Entertainment im exponierten Premiumbereich", mit dieser Einleitung begann Marco Wirbser seinen Auftritt als Comedy-Newcomer. Der gelernte Industriemechaniker schreibt seine Gags in der Freizeit oder im Urlaub, alles ist selbst ausgedacht. Er demonstrierte als die Figur Rolf Meier und dessen erfundenem Kumpel Horst Justin, dass er ein natürliches Talent besitzt, andere Menschen zum Lachen zu bringen.

Für den krönenden Abschluss sorgte Max Trieß. Der Lehrer ist der Musik sehr verbunden. Er führte in Bubenbach auf, was er und sein Kollege Thomas Zipfel beim "Hock im Ziel" am Vorabend des Black Forest Ultra Bike Marathons in Kirchzarten im Juni inszeniert hatten.

Alle Darbietungen wurden vom Publikum mit kräftigem Applaus bedacht.

Autor: Gert Brichta