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16. November 2009 17:17 Uhr
Gerichtsurteil
3 Jahre Haft für Brandstiftung beim Nato-Gipfel
Die gewalttätigen Proteste beim Nato-Gipfel im April in Straßburg enden für zwei Teilnehmer im Gefängnis. Betroffen sind ein Deutscher und ein Russe.
Zwei Nato-Gegner aus Deutschland und Russland müssen für die Brandstiftung eines Zollhauses beim Nato-Gipfel im April in Straßburg für drei Jahre ins Gefängnis.
Das Landgericht in Straßburg verurteilte einen 23-Jährigen aus Rostock und eine 18- jährigen Russen am Montag zu vier Jahren Haft, ein Jahr davon auf Bewährung. Beide haben vor Gericht zugegeben, bei der Brandstiftung mitgemacht zu haben. Sie bezeichneten sich jedoch als Pazifisten und stritten ab, zu den gewaltbereiten "Black Blocks" zu gehören.
Über hundert Vermummte und Schläger hatten mehrere Gebäude im Rheinhafen in Brand gesetzt, darunter ein Hotel und eine Apotheke.
Die Justiz hat seitdem etwa zehn Demonstranten aus Deutschland und Frankreich wegen Randale und Gewalt zu mehrmonatigen Haftstrafen verurteilt.
Dossier: Alles zum Nato-Gipfel
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Autor: dpa
