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18. Februar 2010

Elsässer Arbeitsmarkt erholt sich

Junge profitieren am meisten.

HAUT-RHIN (ama). Bis zum Jahresende hat sich die Lage am Arbeitsmarkt im Elsässer Süden weiter verbessert. 75 617 Bewerber um eine Vollzeitstelle verzeichnet die Statistik bis Ende Dezember für die Region. Das sind 973 oder 1,3 Prozent weniger als im Vormonat, jedoch immer noch 23,4 Prozent mehr als im Dezember 2008. Im südlichen Département du Haut-Rhin vollzieht sich der Rückgang mit einem Minus von 0,6 Prozent diesmal anders als noch im November aber deutlich langsamer als im Norden.

Demgegenüber profitieren von der nach unten zeigenden Kurve jetzt alle Altersgruppen gleichzeitig. Die lange am stärksten betroffenen Unter-25-Jährigen schneiden mit einem Minus von 1,9 Prozent am besten ab. Bei den über 50-Jährigen gibt es im Vergleich zu den Novemberzahlen einen Rückgang von 1,2 Prozent und immer noch 1,1 Prozent weniger Elsässer aus der Altersgruppe zwischen 25 und 49 Jahren suchten zum Jahresende eine Stelle. Männer waren mit einem Rückgang von 1,2 Prozent bei den Suchenden diesmal offenbar mehr gefragt als Frauen. Hier waren die Zahlen zwar ebenfalls rückläufig, jedoch nur um 0,3 Prozent. Im Jahresvergleich relativiert sich die Aussage allerdings wieder, gab es doch im Dezember gegenüber dem Vorjahr noch 37,2 Prozent mehr arbeitsuchende Männer gegenüber einem Anstieg von 20,4 Prozent bei den Frauen.

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Das Elsass insgesamt schneidet im Dezember im Vergleich mit ganz Frankreich immer noch besser ab, allerdings nicht mehr so deutlich wie noch einen Monat zuvor, als die Landesstatistiken noch geringfügig nach oben zeigten. Diesmal gibt es frankreichweit einen Rückgang um 0,7 Prozent. Bei den offenen Stellen meldet die Arbeitsagentur dagegen einen Zuwachs um 3,3 Prozent, wobei hier nicht mit dem Vormonat, sondern dem Vorjahr verglichen wird. Am schlechtesten bestellt ist es um die Dauerbeschäftigungen, die nur ein Plus von 0,1 Prozent verbuchen. Zeitstellen bis zu sechs Monaten legen demgegenüber um 4,2 und Gelegenheitsarbeiten um 22,8 Prozent zu.

Autor: ama