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21. Juni 2012

Eltern kommen aus der ganzen Welt

Beim Schulfest der Kanderner Grundschule ging es um das Thema "Heimat".

  1. Kandern Schulfest Grundschule Foto: Jutta Schütz

KANDERN (jut). Beim Schulfest der Kanderner Grundschule ging es um das Thema "Heimat". Da stellen sich Fragen: Was verbinden Kinder und Erwachsene mit Kandern? Aber auch: Wo kommen die Familien mancher Schulkinder eigentlich her? Rektor Jürgen Vetter und seine Kolleginnen und Kollegen hatten zum Schulfest Themen ausgesucht, die direkt mit Kandern in Zusammenhang gebracht werden konnten. So wurden in den Klassenräumen Puzzles aus August-Macke-Bildern und Bilder der Stadt zusammengelegt, Buttons gepresst, Ziegel zu Gebäuden verbaut, Wappen von Kandern und seinen Ortsteilen ausgemalt.

Draußen auf dem Schulhof war der Töpferstand umlagert. "Töpfern gehört genauso zur Stadtgeschichte, wie Brezel, Backsteine, August Macke und mehr", fand Vetter. Auch wenn manche Kanderner Themen, wie die Kanderner Brezelfabrik, die nun in Schliengen steht, jetzt historisch sind, macht das nichts aus – "denn man sollte immer auch an die Vergangenheit erinnern", sagte Vetter.

In der Eingangshalle hatten die Lehrer zudem zwei große Landkarten aufgestellt, eine von Deutschland und eine Weltkarte. Hier konnten sich Schüler und Eltern, die nicht aus Kandern kommen, mit bunten Punkten verewigen. Die Karten sprachen sich herum, und innerhalb von 30 Minuten waren viele bunte Punkte aufgeklebt. Kanderner Schüler oder deren Eltern sind zum Beispiel aus Berlin und Pirmasens, aus Kerpen, Ludwigsburg, Stuttgart, Leipzig und Rostock, aus Los Angeles, und San Francisco, aus der Türkei, Italien, Österreich oder Algerien zugezogen.

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Für ein Schulquiz rannten die Kinder durch das Gelände, ein Fußballquiz lockte Nachwuchskickerexperten an eine Tafel, ein Luftballonwettbewerb lief, und manche Schüler ließen sich geduldig schminken. Sackhüpfen, Fingerstricken, Eierlauf, Dosenwerfen, Chorsingen, ein Auftritt der Bläserklasse und mehr – Langeweile kam beim Schulfest, das übrigens nicht jedes Jahr veranstaltet wird, keine auf. "Ich freue mich vor allen Dingen über die vielen ehrenamtlichen Helfer, viele meiner Kollegen sind dabei und sicherlich 50 Prozent der Eltern", meinte Vetter, dem es wichtig ist, dass jedes Schulkind wenigstens einmal während seiner Grundschulzeit ein Schulfest erlebt.

Autor: jut


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