Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

13. September 2017

Mit Schwung zum Schmaus

Besucher aus allen Himmelsrichtungen strömten zum 39. Bergfest auf die Katzenmooser Höhe.

  1. Viel Beifall gab es für die schwungvollen Paartänzer der Volkstanzgruppe Biederbach. Foto: Hermann Kurz

  2. Die Besucher kamen zu Fuß, per Rad oder mit dem Pferd nach Katzenmoos zum Bergfest. Foto: Fotos: Andrea  Kurz

ELZACH. Vier Wege – ein Ziel: So begann das 39. Bergfest des Musikverein Katzenmoos auf der Katzenmooser Höhe. Die Kombination von gut beschriebenen Wanderrouten, fröhlicher Musik und leckerem Essen vor dem Panorama der sonnenbeschienenen Schwarzwaldlandschaft kam bei den über 300 Besuchern bestens an.

Aus allen vier Himmelsrichtungen strömten die Besucher herbei. Die meisten kamen zu Fuß, viele mit dem Bike und einige sogar auf dem Pferderücken. Spätestens zur Mittagszeit waren alle Sitzplätze im und außerhalb des Festzeltes bis auf den letzten Platz besetzt; Speisen und Getränke fanden großen Zuspruch, was Jürgen Wölfle vom veranstaltenden Musikverein Katzenmoos natürlich freute. "Hier oben stimmt einfach das Ambiente", ist Wölfle überzeugt, denn seit man das Fest aus der Enge der Ortschaft auf die Katzenmooser Höhe verlegt und mit Wanderrouten ausgewiesen habe, sei es ein Erfolg. Besonders, "wenn der Wettergott wieder so gut mitspielt wie jetzt".

Zum Gelingen trugen auch die verschiedenen Musikvereine aus dem Umland bei. Den Auftakt zum Frühschoppen machte die Trachtenkapelle Siegelau mit ihrem breiten Repertoire an Blasmusik, Gesangseinlagen und launigen Wortbeiträgen. Danach erhielt der Musikernachwuchs Gelegenheit, sich vor Publikum zu beweisen. "Omusika", ein Zusammenschluss der Jugendkapellen von Oberwinden und Katzenmoos, erspielte sich den Applaus genauso wie die – zahlenmäßig wesentlich größere – Bläserjugend Biederbach. Am Nachmittag gab es mit dem Auftritt der Volkstanzgruppe Biederbach einen weiteren Höhepunkt. Sechs verschiedene Tänze, begleitet von Frank Fakler auf dem Akkordeon, hatte die Gruppe unter Leitung von Gisela Kaltenbach "im Gepäck". Moderator (und Tänzer) Helmut Gehring erklärte jeweils kurz die Bedeutung der einzelnen Tänze, die klangvolle Namen tragen wie etwa "Sprötzer Achterrüm" oder die "Nagelschmied" Polka. "Salamander" heißt der flotte Lauftanz aus dem Elsass, der die Geschmeidigkeit des Tieres ausdrückt, indem die Frauen sich "schlangenartig" um die Männer herum bewegen. "Ich mag diese Volkstänze einfach sehr gern sehen", meinte eine Dame aus dem Publikum und fiel begeistert in den allgemeinen Beifall ein.

Werbung


Zum Schluss, aber keineswegs als Schlusslicht, betraten die Musiker der Kapelle Malek die Bühne und begleiteten musikalisch den Ausklang dieses wieder einmal sehr erfolgreichen Bergfestes.

Autor: Andrea Kurz