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13. November 2010
Viele Ideen fürs "Städtli"
Die CDU Elzach beschließt kommunalpolitische Schwerpunkte / Und will Umgehung fortsetzen .
ELZACH (BZ). Die CDU Elzach beschloss intern "kommunalpolitische Schwerpunkte", so heißt es in einer Pressemitteilung: "Vorrangiges Ziel ist: Die Zeit bis zur Einweihung der Umgehungsstraße (2012) sollte genutzt werden, um die historische Kernstadt aufzuwerten und neu zu beleben".
Als "Eckpunkte" wurden in der letzten CDU-Vorstandssitzung beschlossen: Die Steigerung der Attraktivität der historischen Altstadt, die Belebung von Nikolaus-, Bären- und Kirchplatz, Straßencafés zulassen (Genehmigungsfähigkeit an der B294 anstreben), die Verkehrskonzeption optimieren (bedarfsgerechte Verkehrsführung, kundenfreundliche Parkplätze, Schaffung belebter Fußgängerzonen), die Stärkung der Nahversorgung in der Stadtmitte (zum Beispiel Lebensmittel), der Ausbau der Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung.Weiter wollen die Elzacher Christdemokraten "die Stärkung der historischen Markttradition von Elzach (Bauernmarkt, Holzmarkt, Weihnachtsmarkt etc.) sowie
das"Unterzentrum Elzach vermarkten als: ’Die Einkaufsstadt im oberen Elztal’ und "die Chancen der Elztalbahn als Frequenzbringer nutzen".
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Außerdem stehen auf der CDU-Liste: Öffnungszeiten (von Geschäften etc.) neu überdenken, die Einführung von Dienstleistungsabenden prüfen (mit Rathaus, Banken, Einzelhandel + Events), Profis einbinden, eine optische Aufwertung der Innenstadt, "historische Ecken" neu entdecken und optisch aufwerten, die Umsetzung der neuen Beleuchtungskonzeption (warmes, heimeliges Licht statt kaltes Neonlicht im Stadtzentrum, der Kirchturm solle "als markantes Gebäude (weithin sichtbar) beleuchtet werden, die Neunlindenkapelle ist bald nicht mehr zu sehen, deshalb den Baumbestand dort schonend lichten". Und es geht weiter: "Blumenschmuck an den Häusern weiter ausbauen, mehr Farbe in die Stadt, Begrünung, leere Schaufenster sinnvoll nutzen (nicht leer stehen lassen), Elzach als Kunst- und Kulturstadt stärken, Sicherung der Ärzteversorgung."
Die CDU schlägt zum Verfahren vor: "Ideen und Maßnahmen sollten im Stadtentwicklungsausschuss zeitnah vorberaten werden. Dabei sind sachverständige Dritte zu beteiligen (Vertreter von ’Lebensqualität durch Nähe’, Gewerbeverein, Aktivhotel, BDH-Klinik, Lebenshilfe, ’Zweitälerland’, Jugendliche, Familien, Senioren, Parteien, Wählervereinigungen. Auch sollten positive Erfahrungen anderer Städte und Gemeinde Berücksichtigung finden. Das Diskussionsergebnis im Stadtentwicklungsausschuss sollte dann dem Gemeinderat als Entscheidungsgrundlage dienen (Finanzierungs-option: Kernstadtbudget)".
Auch zur Elztalbahn/Breisgau-S-Bahn hat sich die CDU Gedanken gemacht: "Stärkung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) durch Inbetriebnahme der neuen elektrifizierten Elztalbahn bis spätestens 2015 mit Halbstundentakt bis Elzach in der Hauptverkehrszeit, Anpassung der Verkehrsleistungen an den üblichen Standard, Ausbau der Abend- und Nachtverbindungen von Elzach nach Freiburg und zurück. Es kann nicht sein, dass der letzte Zug in Elzach bereits um 22.10 Uhr abfährt. Damit können Gäste Elzach zwar besuchen, kommen aber nicht mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause (Übrigens: der nächste Bus fährt dann erst wieder um 5.44 Uhr).
Verbesserte Informationspolitik an den Bahnhöfen (Bahnkunden werden nicht informiert, wenn es Zugausfälle oder Verspätungen gibt)."
Schließlich wollen die Christdemokraten "Voraussetzungen für eine Elzacher Bürgerstiftung schaffen. Dabei sollte die Zuwendung der Familie Linsler an die Stadt in geeigneter Weise eingebunden werden." Und zu guter Letzt zum thema Umgehungsstraße: "Weiterführung der Ortsumfahrung B294 (Elzach Süd): Es muss dafür gesorgt werden, dass der zweite Teil der Ortsumfahrung in den neuen Verkehrswegeplan 2015 aufgenommen wird."
Autor: bz
