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11. März 2010

Die Freiburger Straße erhält ein neues Gesicht

Zwischen Kreisverkehr und Finanzamt will die Stadt die Fahrbahn zurückbauen und fast 40 Kurzzeitparkplätze schaffen.

  1. In mehreren Abschnitten neu gestaltet wird die Freiburger Straße zwischen Kreisverkehr und Finanzamt. Foto: Gerhard Walser

EMMENDINGEN (wal). "Den Eingang zur Innenstadt optisch aufzuwerten" ist laut OB-Stellvertreterin Alexandra von der Heydt Ziel der geplanten baulichen Umgestaltung der Freiburger Straße zwischen dem neuen Kreisel und dem Finanzamt. Das Vorhaben im Rahmen der Stadtsanierung wurde den Gemeinderäten am Dienstag Abend in der öffentlichen Sitzung des Technischen Ausschusses präsentiert.

Wann die Bauarbeiten in diesem Bereich beginnen können, hängt nicht nur von der für Herbst angekündigten Eröffnung des benachbarten Einkaufszentrums Galerie Merk ab, sondern entscheidend auch vom Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB). Denn während der nun begonnenen Bauphase mussten einige Busse wieder auf den Platz vor dem Finanzamt ausweichen. "Sobald der ZOB fertig ist, kann es gleich losgehen", so Fachbereichsleiter Rüdiger Kretschmer.

Gebaut wird entsprechend der finanziellen Lage der Stadt in mehreren Abschnitten. Priorität hat demnach der Bereich direkt vor der Galerie Merk, um einen gleichen Ausbaustandard zu schaffen. So soll sich der Pflasterbelag an dem des Einkaufszentrums orientieren, während gegenüber zum Finanzamt hin im wesentlichen farbliche Markierungen für die neue Gestaltung sorgen sollen.Die Brückenplatte aus Beton mit der der Brettenbach in diesem Bereich verdohlt ist, erhält eine ansprechende "Möblierung" – eine ursprünglich geplante Beseitigung der Betondecke ist derzeit aus Kostengründen nicht machbar. Einige schattenspendende Bäume sollen für mehr Grün sorgen – "es sind allerdings weniger, als wir mal wollten", so Kretschmer. Auf beiden Seiten der noch überbreiten ehemaligen Bundesstraße sollen rund 40 senkrecht angeordnete Kurzzeitparkplätze entstehen – für Kretschmer für Innenstadt-Kunden ein sehr guter Ersatz für die im Bereich der Fußgängerzone weggefallenen Parkmöglichkeiten. Die Freiburger Straße bleibt wie bisher verkehrsberuhigter Bereich mit schmaler aber auch für das Ein- und Ausparken ausreichender Fahrspur. Die Kosten bezifferte Peter Studer vom Fachbereich Planen und Bauen auf rund 214 600 Euro.

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Klaus Pleuler (Grüne) regte an, bei der "Möblierung" auch an Fahrrad-Stellplätze zu denken. Martina Weber (FWV) erinnerte an die beabsichtigte "optische Brücke" von der Galerie Merk hin zur Sparkassen-Passage und zum kleinen Marktplatz. Markus Böcherer (CDU) nannte es schade, dass nur wenig Grün vorgesehen sei: "Das Gebäude ist sehr dominant".

Autor: wal