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06. Februar 2012 12:25 Uhr

Dorfstraße

Ehemalige Schreinerei in Mundingen brennt aus

Ein Brand hat eine ehemalige Schreinerei im Emmendinger Ortsteil Mundingen zerstört. Der Eigentümer konnte sich retten, Menschen kamen nicht zu Schaden.

  1. Brand in Mundingen an der Dorfstraße Foto: Aribert Rüssel

  2. Brand in Mundingen: Die Feuerwehr hatte mit einer gewaltigen Rauchentwicklung zu kämpfen. Foto: Aribert Rüssel

  3. Hoch stiegen die Rauchwolken beim Brand einer Schreinerei in Mundingen. Foto: Aribert Rüssel

  4. Die Rauchwolke über Mundingen war von weit her zu sehen. Foto: Ulrich Spitzmüller

  5. Diese Übersichtsfotos entstanden vom Obergeschoss des Emmendinger Landratsamtes aus. Foto: Ulrich Spitzmüller

  6. Meterhoch schlugen die Flammen aus dem Dach des Gebäudes. Foto: Feuerwehr Emmendingen

  7. Meterhoch schlugen die Flammen aus dem Dach des Gebäudes. Foto: Feuerwehr Emmendingen

  8. Meterhoch schlugen die Flammen aus dem Dach des Gebäudes. Foto: Feuerwehr Emmendingen

  9. Helfer unter Atemschutz drangen ins Innere des brennenden Gebäudes ein. Foto: Gerhard Walser

  10. Löschangriff von außen. Foto: Gerhard Walser

Als die Mundinger Feuerwehr kurz nach der Alarmierung um 10.19 Uhr vor Ort eintraf, schlugen die Flammen bereits meterhoch aus dem Dach der ehemaligen Schreinerei am Aufgang zum Friedhof. Die Rauchsäule war bis weit in die Rheinebene zu sehen. Stadtbrandmeister Karlo Rieth alarmierte angesichts des großen Schadensausmaßes sofort weitere Einsatzkräfte nach – Löschzüge aus Emmendingen und aus Wasser rückten an und machten sich mit den Mundingern an die Brandbekämpfung. Im Einsatz waren insgesamt 65 Feuerwehrangehörige. Während Feuerwehrleute unter Atemschutz in das Innere des lichterloh brennenden Gebäudes eindrangen, um nach Menschen zu suchen, wurde die Drehleiter für einen gezielten Löschangriff von oben in Stellung gebracht. Die Bewohner hatten sich rechtzeitig vor den Flammen in Sicherheit bringen können und wurden von Nachbarn versorgt, noch bevor das Rote Kreuz mit Rettungsdienst und Ortsverein aus Emmendingen und Teningen eintraf und die Betreuung übernahm.

Erschwert wurden die Löscharbeiten gleichermaßen durch die große Hitzeentwicklung und extreme Kälte: aus den Schlauchleitungen und Rohren auslaufendes Wasser gefror auf der Stelle und machte die Arbeit der Feuerwehr zur gefährlichen Rutschpartie. Mitarbeiter des städtischen Betriebshofs halfen aus und streuten große Mengen Salz. Eine Verzögerung mussten die Helfer in Kauf nehmen, bis die Stadtwerke eine auf dem Dach verlaufende Stromleitung stromlos geschaltet hatten. Altes Sägemehl, Bretter, Schaltafeln und jede Menge Geräte – das Feuer fand in der ehemaligen Schreinerei, die nur noch zu Hobbyzwecken genutzt wurde, reichlich Nahrung. Bis in die Mittagsstunden flammten immer wieder Glutnester auf, die gelöscht werden mussten.

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Was das Feuer ausgelöst haben könnte, darüber gibt es vorerst nur Spekulationen. Es hieß vor Ort, es habe Auftauversuche einer gefrorenen Wasserleitungen gegeben. Die Ermittlungen der Polizei dazu dauern an, auch das gesamte Ausmaß des Schadens ist noch unbekannt. Werkstatt und Wohnhaus wurden bei dem Feuer jedoch völlig zerstört. Auch Kreisbrandmeister Jörg Berger und Vertreter der Stadtverwaltung waren vor Ort.

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Autor: Gerhard Walser, Sylvia-Karina Jahn


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