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13. Juli 2011

Ein neues Wohnquartier am "Wöpple"

Erster Spatenstich für 20 Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und Stadthäuser, die unterhalb des Wöpplinsbergs entstehen.

  1. Spatenstich am Wöpplinsberg: (von links) Karl-Josef Schmitz und Rüdiger Kretschmer (Stadtverwaltung), Klaus Wehrle ( Regiowerk GmbH), Jürgen Seemann (Sparkasse Nördlicher Breisgau), Thomas Schmidt (Sparkassen Immobiliengesellschaft), Oberbürgermeister Stefan Schlatterer, Christof Burger (Karl Burger GmbH), Wolfgang Ihle (Karl Burger GmbH) und Wolfgang Bühler (SKS Bau GmbH & Co. KG). Foto: Privat

EMMENDINGEN (wal). Die Stadt Emmendingen bleibt als Wohnstandort weiter gefragt. Mit der Erschließung eines neuen Baugebiets am Wöpplinsberg durch die Breisgau Grund- und Boden GmbH & Co. OHG ist am Montag begonnen worden. Entstehen werden dort rund 20 Häuser in unterschiedlicher Aufteilung.

Beim symbolischen ersten Spatenstich strahlte nicht nur die Sonne vom Himmel. Auch die Gesichter aller Beteiligten waren gelöst zum Beginn eines Bauvorhabens, dass über einen längeren Zeitraum heftig umstritten war. Nicht alle Anwohner seien glücklich gewesen, als sie erfuhren, dass die Grundstücke im hinteren Bereich der Wöpplinsberger Straße bebaut werden sollten. Man habe die Bedenken und Sorgen ernst genommen und es sei in vielen Gesprächen gelungen, diese auszuräumen, sagte Christof Burger, Geschäftsführer der Waldkircher Karl Burger GmbH in seiner Begrüßung. Für die Bauabwicklung wurden eigene Verkehrskonzepte erstellt, um auf die Ängste der Anlieger Rücksicht zu nehmen.

Oberbürgermeister Stefan Schlatterer betonte, dass Emmendingen eine stetige Nachfrage nach Wohnraum zu verzeichnen habe. Gefragt seien sowohl kostengünstige Angebote wie auch gehobene Wohnlagen. Beide Kriterien erfülle das neue Baugebiet am Wöpplinsberg als "grünes Wohnidyll mit Stadtcharakter". Dies bereichere eine Stadt und löse einen Entwicklungsschub aus, ist der Rathauschef überzeugt.

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Lob für die Emmendinger Stadtverwaltung für die Unterstützung in der schwierigen Vorbereitungsphase gab es von Architekt Klaus Wehrle, Geschäftsführer der Regiowerk GmbH aus Gutach-Bleibach. Die aufgewandte Mühe und Zeit habe sich gelohnt. Entstehen werde ein ausgesprochen ruhiges Baugebiet, nach Süden ausgerichtet und nicht weit vom Stadtzentrum entfernt. Das neue Quartier bietet Platz für 20 Häuser, darunter Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und sogenannte Stadthäuser mit Reihenhauscharakter. Den künftigen Bewohnern wünschte Wehrle "Glück und Zufriedenheit".

Autor: wal