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26. November 2009
"Es geht ums Energiesparen"
Grüne Kritik an der Eisbahn
EMMENDINGEN (BZ). "Wir sind der Meinung, dass die Eisbahn eine übertriebene Energieverschwendung darstellt", heißt es in einer Pressemitteilung, die die Grüne Jugend im Landkreis, die Greenpeace-Jugend Emmendingen sowie Bündnis 90/Die Grünen – Orts- und Kreisverband sowie die Gemeinderatsfraktion der Grünen und die Bund-Ortsgruppe Emmendingen unterzeichnet haben. Sie begründen dies damit, dass Unmengen an Strom in die Eisbahn flössen, um eine Eisfläche von 460 Quadratmetern bei Außentemperaturen von bis zu 15 Grad Celsius zu erhalten. Zwar versichere die Stadt Emmendingen, dass der verbrauchte Strom ausschließlich von Ökostrom-Anbietern bezogen werde, jedoch könnte dieser Ökostrom weitaus sinnvoller eingesetzt werden, meinen die Unterzeichner: "Auch den grünsten Strom kann man verschwenden". Man solle nicht nur Ökostrom beziehen, sondern vor allem auch Energie einsparen. "Wenn wir unser Energieniveau bis 2050 auf 20 Prozent des heutigen Verbrauchs reduzieren wollen, wie es das Bundesumweltministerium vorgegeben hat, setzt dies auch eine große Energieeinsparung voraus", heißt es in der Mitteilung weiter. Und somit setze die Eisbahn ein falsches Signal und müsse als Rückschritt im Klimaschutz bezeichnet werden. Klimaschutz ist nicht nur Sache der großen Industriellen, sondern betrifft jeden Einzelnen von uns.
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Autor: bz
