Einsatz in Emmendingen

Feuerwehr birgt einen Toten aus dem Brettenbach

Sylvia-Karina Jahn

Von Sylvia-Karina Jahn

Di, 22. Januar 2019 um 17:02 Uhr

Emmendingen

Die Feuerwehr hat am Dienstagmorgen die Leiche eines 60-Jährigen aus dem Brettenbach geborgen. Die Polizei hat keinen Hinweis auf Fremdverschulden. Der Mann war seit Jahren ohne festen Wohnsitz.

Einen Toten hat die Feuerwehr am Dienstag zwischen 10.30 und 11.50 Uhr aus dem Brettenbach geborgen. Eine Spaziergängerin hatte den Mann im Bach liegen sehen, dort, wo die Radwegunterführung die Weinstockstraße unterkreuzt. Die Polizei hat keinen Hinweis auf ein Fremdverschulden – sie vermutet eher einen Unfall, vielleicht sei der Mann ausgerutscht, sagt Polizeisprecher Walter Roth. Der 60-Jährige sei wahrscheinlich ertrunken. Denkbar sei aber auch ein gesundheitliches Problem. Die Kriminalpolizei war vor Ort und wird der Staatsanwaltschaft berichten; diese trifft die Entscheidung, ob eine Obduktion erforderlich ist.

Der Mann war seit vielen Jahren ohne festen Wohnsitz gewesen, so Roth weiter. Aber er habe sich seit langem überwiegend in Emmendingen aufgehalten und habe in der Stadt auch mehrere Anlaufstellen gehabt.

Zunächst waren nach Auskunft von Feuerwehrkommandant Ralf Kesselring auch die DLRG und Taucher des Technischen Hilfswerks alarmiert worden, die aber dank des niedrigen Wasserstandes nicht benötigt wurden. "Da reichten unsere Wathosen", erklärt er die einfachen Hilfsmittel.

Der Einsatz für die Feuerwehr dauerte fast eineinhalb Stunden. Fast zeitgleich hat die Feuerwehr einen Autobrand auf der Autobahn zwischen den Anschlussstellen Riegel und Teningen zu löschen, gemeinsam mit der Feuerwehr Riegel.