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21. Juli 2010
Geld in die Stadt zurück
Wehrle-Jubiläum: Unterstützung für zwei Jugendprojekte.
EMMENDINGEN. Gleich zwei Projekte für Jugendliche profitieren von der Jubiläumsfeier des Wehrle-Werks, das mit einem großen Fest im Juni sein 150-jähriges Bestehen feierte. Rund 8000 Besucher waren gekommen, die Führungen seien ebenso gut angenommen worden wie die Spiele und das gelungene Musikangebot, freute sich Vorstandsmitglied Volker Steinberg über das Interesse an dem Traditionsunternehmen mitten in der Stadt.
Ein Teil des Erlöses aus der Bewirtung, großzügig aufgestockt vom Wehrle-Werk und Karoevents, der Agentur, die das Jubiläum managte, sollte auch in die Stadt zurückfließen. Nun erhielten die Ferienschule des Kiwanis-Clubs und die Jugendarbeit des FC Emmendingen jeweils 1500 Euro. Beide Projekte leisteten einen wichtigen Beitrag zur Integration der Kinder und Jugendlichen, hob Steinberg hervor. Rolf Teske, Vorsitzender des FC Emmendingen, berichtete, dass er sich an Steinberg gewandt habe, um die Kooperation mit sieben Schulen, an denen der Verein in der Ganztagsbetreuung aktiv ist, finanziell zu unterstützen. Dazu gehört etwa Crocky, eine Fußballform, die spielerisch Sozialkompetenz einübt – und Menschen wie Dieter Rutz und Gerhard Deist, die sich dafür engagieren.
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Die Idee, die Kiwanis-Ferienschule zu unterstützen, geht auf einen BZ-Artikel zurück, erklärte Steinberg. Dort war das Projekt vorgestellt worden. Die Diakonie ist der Träger, der Kiwanis-Club unterstützt das Projekt finanziell, erklärte Pfarrer Metzger. Schüler, die nicht ganz so erfolgreich gewesen seien, erhielten die Chance, in den Ferien dazuzulernen und könnten so im Gefüge ihrer Klasse bleiben. In dem Projekt werde ihnen gezeigt, dass man auch mit Lust lernen könne.
Steinberg nutzte die Gelegenheit, nochmals auf die Ausstellung im Rathaus hinzuweisen, die die 150 Jahre Wehrle-Werk Revue passieren lässt und schon beim Tag der offenen Tür gezeigt wurde. Außerdem erhielten die Gewinner des Luftballonwettbewerbs ihre Preise. Den weitesten Weg hatte ein Ballon zurückgelegt, der mit fast 600 Kilometern nahe Berlin landete.
Autor: Sylvia-Karina Jahn
