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02. August 2010

Grünen-Anfrage zu Trinkwasser

Fraktion fragt nach Belastung.

EMMENDINGEN (ja). Informationen über eine mögliche Belastung des Trinkwassers fordert die Grünen-Fraktion im Gemeinderat. Als Anlass nimmt sie einen BZ-Bericht über einen Greenpeace-Test (27. Juli). Sie will von der Stadtverwaltung wissen, welche Belastungen in den vergangenen drei Jahren sowie aktuell in den Brunnen und Quellen gemessen worden seien, die Emmendingen mit Trinkwasser versorgen. Dabei interessieren sie vor allem die Rückstände von Pflanzenschutzmitteln sowie von deren Abbauprodukten im Grundwasser. Beispielhaft nennen die Grünen Dimethalsulfamid, das beim Abbau von Tolylfluanid ensteht; dieses Pflanzenschutzmittel wurde unter anderem vor einigen Jahren bei Oberkirch nachgewiesen, sowie für das Herbizid Chloridazondesphenyl. Sie fragen weiterhin, ob für Emmendinger Brunnen und Quellen Ausnahmegenehmigungen vom Landratsamt ausgesprochen worden seien, wenn es zu Grenzwertüberschreitungen gekommen ist. Ferner wollen sie wissen, ob die im Greenpeace-Artikel genannten Pflanzenschutzmittel auch in den Anbaugebieten in Emmendingen verwendet werden und ob von den Belastungen auch Wasserschutzgebiete in Emmendingen betroffen seien. Die Umweltschutzorganisation greenpeace hatte vor Rückständenvon Difenoconazol und Dodin in konventionell erzeugten Johannisbeeren gewarnt, beides Stoffe, die für die Beeren nicht zugelassen sind.

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Autor: ja