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03. Februar 2011
Herausforderung hilft auch kranken Kindern
Am Sonntag startet der Emmendinger Arzt zum Ultramarathon.
EMMENDINGEN (BZ). Bei minus zehn bis 30 Grad akklimatisiert sich Christoph Kurth derzeit im kanadischen Whitehorse, um auf seinem 160 Kilometer-Lauf die richtige "Betriebstemperatur" zu erreichen. Der in Emmendingen lebende Oberarzt an der Epilepsieklinik für Erwachsene in Kork startet am Sonntag, 6. Februar beim Yukon-Arctic-Ultramarathon (die BZ berichtete). Nach einem Aufenthalt auf einer Schlittenhundefarm mit 160 Hunden und Ausfahrten mit dem Hundeschlitten stehen noch zwei Tage freies Training auf dem Programm. Am Wochenende treffen sich alle Teilnehmer und werden auf den kältesten Ultramarathon der Welt eingestellt.
Der Neurologe am Epilepsiezentrum Kork will in 72 Stunden die 100 Meilen auf Skiern und mit Rucksack und Biwakzelt überwinden. Alle Teilnehmer müssen sich an den drei Tagen selbst versorgen.
Der 44-Jährige verknüpft die persönliche Herausforderung, an die eigenen Grenzen zu gehen, mit der Bitte, das Wohnprojekt "Sonnenkinder" finanziell zu unterstützen. Der gleichnamige Verein bemüht sich seit Jahren darum, für schwer mehrfach behinderte Kinder ein Wohnangebot mitbedarfsgerechter medizinischer Versorgung aufzubauen.
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Autor: bz
