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30. April 2009
Land soll auf die Berufung verzichten
Waldorfschule will Klarheit.
EMMENDINGEN (BZ). Das öffentliche Interesse an der Arbeit der Integrativen Waldorfschule hat in der jüngsten Zeit zugenommen, da zu erwarten ist, dass das Kultusministerium in Stuttgart gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Freiburg Berufung einlegen wird.
Vor dem Hintergrund des vom Ministerium im Sommer 2008 verkündeten definitiven Ende des Integrativen Schulentwicklungsprojekts an der Waldorfschule Emmendingen zum 31. Juli 2009 sei zu befürchten, dass der Schule die Zuschüsse gestrichen werden und die Schüler mit Behinderung zwangsweise an eine Sonderschule versetzt werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Schule. Diese Befürchtung werde auch durch die Tatsache unterstrichen, dass das Kultusministerium der Aufforderung des Petitionsauschusses des baden-württembergischen Landtags vom 11. März bislang noch nicht nachgekommen sei.
Die Schule fordert Kultusminister Helmut Rau auf, gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts keine Berufung einzulegen, damit Schüler, Eltern und Lehrer endlich Rechtssicherheit erhalten und die Kräfte wieder ungeteilt der pädagogischen Arbeit gewidmet werden können.
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Am Montag, 4. Mai, wird um 18.40 Uhr in dem internationalen französischen TV-Sender France24 eine Reportage über die Integrative Waldorfschule Emmendingen gesendet. Im Magazin "2009 Europe on the move" wird wöchentlich über aktuelle Themen aus anderen europäischen Ländern berichtet.
Autor: bz
