Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

06. September 2017

Leserbriefe

  1. Viel Mühe hatte sich die Gruppe bei der Suche nach Abstell-Alternativen gegeben und alles sorgfältig vermessen. Foto: Klaus Fehrenbach

PLATZ IN DER HALLE
"Wir wurden abserviert"
Zum Bericht in der BZ vom 25. August meldet sich die Tischtennisgruppe zu Wort, die die Halle Windenreute verlassen musste:

Zur Bildunterschrift: Wie an den Gesichtern zu erkennen ist, war die Welt da schon nicht mehr in Ordnung. Das war keine Pause, sondern eine Krisensitzung wegen der Hallenkündigung.

Nicht die Ortschaft hat uns gekündigt, sondern einzig und allein der Ortsvorsteher, der Ortschaftsrat war noch nicht eingeweiht! Da ist immer die Rede von Hallenvergabe, es ging jedoch lediglich um den Lagerplatz eines Schwebebalkens, den es noch gar nicht gibt. Wir hatten vorgeschlagen, diesen erst zu bestellen und dann die Platzfrage zu klären – das wurde abgelehnt, wie alles andere auch.

Für uns ist es keineswegs eine Win-win-Situation und auch nicht das Ergebnis des sogenannten Vermitttlungs-Gesprächs, da wurden wir wieder nur abserviert! Die Gespräche mit dem TTC haben wir selbst geführt. Für unsere Platten, die dort keinen Platz finden, erhalten wir zwar vom Tischtennisclub eine Entschädigung. Aber wir haben der Hermann-Günth-Halle nur zugestimmt, um unsere Gruppe nicht auflösen zu müssen, und unseren Sport weiter betreiben zu können. Aber die Halle hat wesentliche Nachteile im Vergleich zu Windenreute:

Werbung


1. Die Umkleideräume kann man nicht nutzen, weil dort schon mehrmals Kleidung gestohlen wurde, man muss also alles runter in die Halle mitnehmen.

2. Im Winter wird sie nur bis 15 Grad aufgeheizt, um ein paar Euro zu sparen, es dreht sich ja nur um wenige Monate. Andererseits werden in der Karl-Friedrich-Straße Millionen verpulvert, um damit Eindruck zu schinden!

3. Der Boden ist entweder stumpf oder rutschig, je nach Luftfeuchtigkeit. Dies und die Kälte im Winter erhöhen die Verletzungsgefahr enorm, besonders für die Älteren in unserer Gruppe!

Als zynisch empfinden wir den Kommentar der Justitiarin. Wir haben ja die Halle nicht aus freien Stücken verlassen, wie sie es darstellt. Erst nach dem Ultimatum des Ortsvorstehers und seiner Drohung, er würde unsere Platten vom Bauhof entfernen lassen, haben wir es vorgezogen, die Halle zu räumen!

Hennie Müller, Malterdingen, für die ehemalige Tischtennis-Hobbygruppe Windenreute

Autor: Hennie Müller, Malterdingen, für die ehemalige Tischtennis-Hobbygruppe Windenreute