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15. März 2012

Mehr Geld für "klimaneutral"

Projekt im Bürkle/Bleiche.

  1. Umweltminister Franz Untersteller und Oberbürgermeister Schlatterer bei der Preisverleihung „klimaneutrale Kommune“. Foto: Jan Potente

EMMENDINGEN (ja). Da war sich der Technische Ausschuss blitzschnell einig: Die Stadt soll das Projekt "Klimaneutrale Kommune" fortsetzen und im Bürkle/Bleiche eine Sanierungsoffensive starten. Den auf die Stadt entfallenden 50-Prozent-Anteil von den dafür angesetzten 300 000 Euro wird sie, wenn auch der Gemeinderat zustimmt, in den kommenden zwei bis drei Jahren im Haushalt einplanen. Das Geld wird ausschließlich für die Kampagne und Schulungen eingesetzt, machte Baufachbereichsleiter Rüdiger Kretschmer deutlich; die Sanierungen sind Sache der Eigentümer.

Leicht gemacht wurde dieser Beschluss dadurch, dass die Stadt gerade in der zweiten Runde des Landeswettbewerbs "klimaneutrale Kommune" für dieses Projekt ausgezeichnet wurde, gemeinsam mit acht anderen Städten, darunter auch Freiburg (BZ vom Dienstag). Oberbürgermeister Stefan Schlatterer, der den Preis im Umweltministerium entgegen genommen hat, berichtete stolz, dass der Minister die Preisträger als "Elite im Klimaschutz" bezeichnet habe. Ihre Ergebnisse sollen im Herbst auf einer internationalen Konferenz präsentiert werden. Und die Elementa 21, die Gebäudeenergiemesse, wird 2012 im Bürkle/Bleiche stattfinden, um dort ein Zeichen zu setzen.

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Warum gerade dort? Das erklärte nochmals der Umweltbeauftragte Christian Kessel: Der größte Stadtteil sei energetisch in die Jahre gekommen und habe auch eine interessante Struktur mit Einfamilienhäusern und Eigentumswohnanlagen. Die Stadt will einen 28 Punkte umfassenden Maßnahmenkatalog abarbeiten, um spätestens bis zum Jahr 2050 nur noch maximal eine Tonne Kohlendioxid pro Einwohner und Jahr emittiert werden sollen (die BZ berichtete).

Autor: ja