Missstand am Glascontainer

Hans Meidhof

Von Hans Meidhof

Do, 07. Dezember 2017

Emmendingen

Sogar Autoteile werden dort abgelagert / Bauarbeiten für verkehrsberuhigten Bereich beginnen.

EMMENDINGEN-WINDENREUTE. Über einen Missstand informierte Ortsvorsteher Hegener den Ortschaftsrat: Bei den Glascontainern werden nicht nur übermäßig viele Behältnisse abgestellt, berichtete er, sondern auch Altreifen, Pkw-Teile, Hausratgegenstände und andere Teile, die nicht zum Glascontainer gehören.

In den vergangenen Jahren habe sich an dieser Stelle ein Mülltourismus besonders nach Feiertagen und mit auswärtigen Auto-Kennzeichen entwickelt, so Hegener Das Problem: Die Ortschaft kann bei Umweltsündern nur eingreifen, wenn sie den Verursacher kennt. In dem Fall könne die Ortschaftsverwaltung die Müllsünder anzeigen.

Hegener gab auch bekannt, dass die Vorbereitungen zum Umbau im Bereich Schule begonnen haben. Im Streckenabschnitt Schulstraße zur Lindenbergstraße bis zur Linde/Neudorfstraße soll bekanntlich eine verkehrsberuhigte Zone eingerichtet Werden. Dann sind alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt, müssen aufeinander Rücksicht nehmen, dürfen einander aber auch nicht behindern. Für den Umbau wurde bereits die Bushaltestelle von der Schule in die Schulstraße in Höhe Ortschaftsverwaltung verlegt. Nach Beendigung der Baumaßnahme wird der Haltepunkt wieder an die Schule zurück verlegt.

Revierförster Stefan Schweiger stellte den forstwirtschaftlichen Betriebsplan für den Stadtwald Emmendingen für 2018 vor. Der Holzverkauf ist laut Schweiger ein einträgliches Geschäft, bei der Ernte ergebe sich ein Überschuss von 156 100 Euro. Bei einem Einschlag von 4300 Festmeter (ohne Rinde) ergebe sich nach Abzug der Kosten ein Überschuss von 20850 Euro, 7800 Euro weniger als im Vorjahr wegen erhöhter Personalkosten. Das Gremium stimmte dem Plan einstimmig zu.

Schweiger erklärte, dass für Windenreute ursprünglich für 2018 kein Holzeinschlag geplant gewesen sei. Auf Anfrage der Landwirte wird jedoch am Waldtrauf am Gewann Viehläger/Schafhalde gearbeitet. Dort sollen auf 24 Hektar ungefähr 700 Festmeter Holz geschlagen werden. Es werden dabei folgende Baumsorten gefällt: Buche, Esche und etwas Eiche. Es können dabei folgende Preise erzielt werden: Buche und Esche: 90 Euro pro Festmeter. Die zehn Festmeter Eiche könnten bei der Versteigerung 500 Euro pro Festmeter erreichen. Der Holzeinschlag erfolgt auf städtischem Gelände.

Hegener fragte, ob es nicht möglich sei, die Sitzbank rund um den Baum an der Kreuzung Langgasse/ Zaismatt zu erneuern, da das Holz zerfalle und die beliebte Sitzgelegenheit zerfällt. Schweiger versprach, sich darum zu kümmern.