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04. März 2010 15:51 Uhr

Kleinkunstpreis erhält eine Trophäe

Premiere für "Emmendinger Nadel"

Jetzt hat auch der Emmendinger Kleinkunstpreis seine eigene Trophäe: Zum ersten Mal wird am Sonntag, 28. März, die "Emmendinger Nadel" an den Künstler verliehen, den die Jury aus insgesamt sieben nominierten Kandidaten auswählt. Wie immer findet die Preisverleihung mit Kurzauftritten der Teilnehmer und Abendgala im Schlosskeller im Rahmen des 28. Künstlermarkts statt, zu dem über 130 Aussteller aus ganz Europa in Emmendingen erwartet werden.

  1. Präsentieren die „Emmendinger Nadel“: Renate Kudzinski (Schlosskellerverein), Goldschmiedemeister Jürgen Wiedemann, Organisator Günter Hoffmann, OB Stefan Schlatterer, Erwin Philipp und Isolde Andlauer (Schlosskellerverein, sowie Conferencier Jörn Vandersee (von links). Foto: Gerhard Walser

Gestaltet hat die "Emmendinger Nadel" der Freiburger Goldschmiedemeister Jürgen Wiedemann, der auch die "Freiburger Leiter", den Preis der Freiburger Kulturbörse, entworfen hat. Die Auszeichnung, die Oberbürgermeister Stefan Schlatterer am Sonntag, 28. März, 17.30 Uhr an den siegreichen Künstler verleihen wird, besteht aus einer Kleinskulptur aus Silber, die auch als Anstecknadel tragbar ist. Darüber hinaus hat Wiedemann eine Wandskulptur aus Messing und Acryl für das Schlosskeller-Gewölbe gefertigt, auf der die Namen sämtlicher Preisträger seit der ersten Vergabe des Preises eingraviert sind. Die 1,65 Meter hohe Ehrentafel wird mit einem violetten LED-Licht beleuchtet und spiegelt wie die Nadel laut Wiedemann "Humorvolles und Nachdenkliches" der Kleinkunst wieder.

"Ein Kunstwerk, das dem Preis sehr angemessen ist", lobte Stefan Schlatterer die neue Trophäe. Sie dokumentiere nun auch nach außen die hohe Qualität der Veranstaltung, "die inzwischen am meisten Freiburger nach Emmendingen zieht". Organisator Günter Hoffmann verwies beim Pressegespräch im Rathaus auf die bunte Vielfalt und das besondere Ambiente des 28. Künstlermarkts an dem über 130 Aussteller aus ganz Deutschland und Europa teilnehmen. Die bunte Budenstadt reicht wie immer vom Schlossplatz über die Kirchstraße und die Stadtkirche bis zum Marktplatz und umfasst Angebote aus den Bereichen Bildhauerei, Floristik, Glas, Holz, Leder, Keramik, Schmuck und Textil.

Werbung


"Die einmalige Kombination von Markt, Kinderkunstdorf und Kleinkunstschau" mache den besonderen Reiz der Emmendinger Veranstaltung aus, die inzwischen weit über die Region hinaus strahle, so Hoffmann. Inzwischen hat sich sogar ein Schweizer Busunternehmen mit einer Reisegruppe angekündigt. "Das ist eine prima Werbung für Emmendingen", freute sich auch Beate Desenzani vom Fachbereich Kultur und Soziales.

Die bunte Vielfalt gilt auch für das Angebot der sieben Kandidaten für die "Emmendinger Nadel". Sie stammen aus den Sparten Comedy, Jonglage, Zauberei und Akrobatik (siehe Infobox) und reisen sogar aus Berlin und Hamburg an. Renate Kudzinski, Isolde Andlauer und Erwin Philipp vom Schlosskellerverein stellten das Prozedere der Preisverleihung vor. Neben einer fünfköpfigen Fachjury, die die Nadel und die vier Geldpreise von 100 bis 700 Euro vergibt, ist auch der Geschmack des Publikums wieder gefragt. In kostenlosen Veranstaltungsblöcken am Samstag und Sonntag Nachmittag (14 und 16 UIhr) zeigen die Künstler Ausschnitte aus ihrem Programm. Die Besucher stimmen ab, wer den Publikumspreis gewinnt. Die Abendgala findet am Samstag, 20 Uhr, im Schlosskeller statt.

Autor: wal