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15. Mai 2009

Waldorfschule freut sich über Raus Verzicht auf Berufung

Integration von vier sonderschulpflichtigen Kindern pro Klasse genehmigt / "Nun sind unsere Schüler nicht mehr illegal an der Schule".

EMMENDINGEN (wal). "Ein großer Schritt ist geschafft", freut sich die Integrative Waldorfschule (IWS) über die Erklärung des Kultusministeriums im Landtag, keine Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts einzulegen. Damit wird das Urteil rechtskräftig, in dem das Land dazu verpflichtet wurde, der Waldorfschule eine Genehmigung als Ersatzschule mit integrativer Beschulung von bis zu vier sonderschulpflichtigen Kindern pro Klasse zu erteilen.

Mit großer Freude wurde die Ankündigung von der Schulgemeinschaft aufgenommen, so Geschäftsführer Michael Löser. Gestern vormittag gab’s in der 10 Uhr-Pause Gratis-Eis für alle Schüler. "Nun sind unsere Kinder nicht mehr illegal an der Schule", freuen sich die Eltern der vier Erstklässler, die im letzten September gegen das Verbot der Behörden an der Schule eingeschult wurden. Auch die anderen Eltern, das Kollegium und der Vorstand des Schulträgers sind froh, dass die Zeit der Unsicherheit vorbei ist und dass die Ressourcen wieder ungeteilt für die pädagogische Arbeit verwendet werden können, heißt es in einer Pressemitteilung der Schule. Nicht zuletzt der Antrag der Landtagsabgeordneten Ehret (FDP), Schwehr (CDU) und Wonnay (SPD) in Stuttgart habe zu diesem Erfolg geführt. Auch der Bundestagsabgeordnete Alexander Bonde (Grüne) begrüßt die Entscheidung von Kultusminister Rau.

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Autor: bz