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01. Februar 2014

Auftrag für Kunstrasenplatz ist erteilt

Bürgermeister: Finanzrahmen reicht aus / Planer rechnet mit vier bis sechs Wochen Bauzeit.

  1. Das Warten hat bald ein Ende: Die Endinger Jugendfußballer können bald ebenso wie diese Nachwuchskicker im Freiburger Rieselfeld auf einem Kunstrasenplatz trainieren und spielen. Foto: Michael Bamberger

ENDINGEN. Der Auftrag zum Neubau eines Kunstrasenplatzes auf der Sportanlage des SV Endingen im Erle ist erteilt. Der Gemeinderat vergab die Arbeiten am Mittwoch in öffentlicher Sitzung einstimmig an die Firma Rievo in Oberried-Hofsgrund. Sie hatte mit knapp 266 400 Euro unter acht Firmen das günstigste Angebot abgegeben. Ingenieur Nicolas Krieg, der die Stadt Endingen beim Bau berät, rechnet mit einer Bauzeit von vier bis sechs Wochen.

Finanziert wurde das Vorhaben bereits im Haushalt 2013. Dort waren 360 000 Euro eingestellt. 104 000 Euro erhält die Stadt als Zuschuss, 196 000 Euro trägt sie selbst. Die drei Fußballvereine der Stadt steuern gemeinsam 60 000 Euro bei. Angesichts der Vergabesumme zeigte sich Bürgermeister Hans-Joachim Schwarz am Mittwoch zuversichtlich, dass der Haushaltsansatz ausreichen werde, denn Ingenieurleistungen und diverse Arbeiten drum herum kämen ja noch dazu.

Im Angebotspreis enthalten ist nicht nur ein einfaches Pflegegerät, das der Verein selbst einsetzen wird, sondern auch zehn Reinigungen durch die mit dem Bau beauftragte Fachfirma in den kommenden fünf Jahren.

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Der solide gebaute Hartplatz im Erle sei eine gute Basis für den Bau des Kunstrasenplatzes, betonte der Planer. Der bestehende Belag und die Lavaschicht darunter werden entfernt und dafür eine Mineralgesteinsschicht eingebaut. Darauf kommen eine elastische Matte und der eigentliche Kunstrasen, der eingesandet und mit Spezialgranulat gefüllt wird. Sprecher aller Fraktionen freuten sich über die Vergabe und auf die Realisierung des Projekts.

Autor: Martin Wendel