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08. Juni 2009 13:58 Uhr

CDU und Unabhängige legen zu, SPD stürzt ab

Endingen: Gemeinderat hat künftig 24 Sitze

Die CDU und die Unabhängigen sind die Gewinner der Gemeinderatswahl in Endingen. Dagegen bescherte der personelle Umbruch der SPD einen Absturz auf 11,1 Prozent, die EBG verlor prozentual leicht. Die Wahlbeteiligung lag bei nur 52,8 Prozent.

  1. Wahlhelfer in der Stadthalle bei der Vorprüfung der Stimmzettel. Die eigentliche Erfassung der Stimmen erfolgte an insgesamt 32 Computern. Foto: Martin Wendel

ENDINGEN. Die CDU bleibt in Endingen klar die stärkste kommunalpolitische Kraft. Sie kam bei der Gemeinderatswahl am Sonntag auf 37,7 Prozent und eroberte insgesamt zehn Sitze – sechs in der Kernstadt, zwei in Königschaffhausen sowie jeweils einen in Amoltern und Kiechlinsbergen.

Die Endinger Bürgergemeinschaft (EBG) büßte mit 33,2 Prozent gegenüber 2004 leicht ein, erreicht dank eines Überhangmandates aber ebenfalls sechs Sitze in der Kernstadt, außerdem je einen Sitz in Königschaffhausen und Kiechlinsbergen und schafft damit wie schon 2004 acht Mandate.

Die SPD – nach der Trennung von den Unabhängigen und dem Rückzug ihres langjährigen Sprechers Wilfried Lanig sowie weiterer Ratsmitglieder personell im Umbruch – kommt nur noch auf 11,1 Prozent, was zu einem Sitz in der Kernstadt und einem Überhangmandat in Kiechlinsbergen reicht. Damit hat die SPD aber künftig keinen Fraktionsstatus mehr. Zusammen mit den Unabhängigen hatte die SPD vor fünf Jahren noch 24,6 Prozent erzielt und fünf Sitze gewonnen.

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Die Unabhängigen erreichten bei ihrer ersten Wahl als eigenständige Liste auf Anhieb 18 Prozent. Sie gewinnen damit drei Sitze in der Kernstadt sowie einen weiteren in Kiechlinsbergen, bilden künftig also eine vierköpfige Fraktion.

Für die CDU wurden gewählt: Marcel Schwehr, Ralph Baumann, Marco Meyer, Roland Baecke, Leopold Schätzle junior, Matthias Klipfel, Eberhard Höfer, Otmar Landerer, Werner Haßler und Astrid Mamier.

Für die EBG wurden gewählt: Bettina Stumpf-Maroska, Dr. Richard Kwieczinsky, Klaus Burger, Bernd Meyer, Hannelore Hirtler, Karlheinz Albrecht, Rudolf Mutschler und Egon Bury.

Für die SPD wurden gewählt: Heide Thoma und Rainer Vogel.

Für die Unabhängigen wurden gewählt: Rainer Ordegel, Matthias Schwehr, Michael Pfetzer und Marco König.

Autor: mw