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07. Februar 2012
Endinger Marktplatz: Schritt für Schritt zu neuer Optik
Die Bauarbeiten am Endinger Marktplatz kamen bislang gut voran / Nach Fasnet beginnt die Oberflächengestaltung.
ENDINGEN. Der südliche Marktplatz zwischen Kornhalle und Martinskirche ist bereits seit Herbst eine Großbaustelle. Das wird auch noch einige Wochen so bleiben, doch die Arbeiten liegen voll im Zeitplan. Die Arbeiten im Untergrund sind laut Planer Lothar Becker weitgehend abgeschlossen und im April soll sich dann der ganze Platz in seiner neuen Optik präsentieren.
Christo in Endingen? Nein. Die frisch gesetzten Stufen für die neue Terrasse des Cafés am Marktplatz auf der Nordseite des Rathauses sind zum Schutz vor Niederschlägen und Frost derzeit mit Folie verhüllt. Auch auf der Südseite der Kornhalle herrscht noch Großbaustellenambiente, doch die seit Ende September abschnittsweise laufenden Arbeiten kamen bislang gut voran, wie Planer Lothar Becker auf Nachfrage der Badischen Zeitung betont. Ein wenig hadert er allerdings schon mit dem Wetter: "Der Frost kam drei bis vier Tage zu früh." Drei Hausanschlüsse fehlen derzeit am südlichen Marktplatz noch, außerdem verschiedene Kabelarbeiten und zwei Gasanschlüsse – dann wären die Arbeiten im Untergrund abgeschlossen gewesen. Doch daran ist bei den momentanen Temperaturen und dem gefrorenen Boden nicht zu denken. Ansonsten riskiere man nur, später nacharbeiten zu müssen.Werbung
Probleme mit den provisorischen Wasserleitungen gab es dennoch kaum, erklärt Christian Burkhard vom Hauptamt. Lediglich einmal sei eine Hauszuleitung zugefroren.
Gearbeitet wird auch in den nächsten Tagen auf der Baustelle im Endinger Stadtzentrum – allerdings nur, damit der Marktplatz rechtzeitig zum Jahrmarkt am kommenden Dienstag und zur Fasnet auch begehbar ist. Die Baufirma wird den gesamten Baustellenbereich einschottern, damit die Endinger Straßenfasnet möglichst ungehindert stattfinden kann.
Die närrisch bedingte Zwangspause kommt Planer und Baufirma nicht ungelegen. So können sie in aller Ruhe das Ende der Frostperiode abwarten. Ab Aschermittwoch sollen die Bauarbeiten dann möglichst ohne Verzögerung weitergehen. Und so hoffen Planer und Stadtverwaltung darauf, dass dann der ärgste Frost vorbei ist.
Zu tun gibt es auch in den Wochen danach noch genug: Dann steht die Oberflächengestaltung an. Zuerst soll der Gehweg auf der Ostseite entlang der Geschäfte angelegt werden, damit die Fußgänger wieder problemlos durch die Stadt und zu den Geschäften kommen. Anschließend wird der übrige Platz gepflastert. Im Bereich der Einmündung der Straße "Auf dem Hof" erhält die Straßenoberfläche eine Querrinne, die verhindern soll, dass Oberflächenwasser den Berg herunter bis an die gegenüberliegenden Häuser läuft.
Becker ist zuversichtlich, dass die Neugestaltung im April abgeschlossen werden kann, sofern das Wetter nicht noch einen Strich durch die Rechnung mache. Autofahrer müssen sich aber länger gedulden als Fußgänger, denn das frisch verlegte Pflaster braucht dann noch eine mehrwöchige Ruhephase, bevor es durch Fahrzeuge belastet werden darf.
Autor: Martin Wendel
