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19. Juni 2017

Großen Einsatz gewürdigt

Dank an Henriette Zängle, die seit 25 Jahren bei der Sozialstation St. Martin arbeitet.

  1. Helmut Eitenbenz, Vorsitzender der Sozialstation in Endingen, und Bernadette Marek (Pflegedienstleitung), gratulierten Henriette Zängle (Mitte) zum Dienstjubiläum. Foto: Sozialstation Endingen

ENDINGEN (BZ). Henriette Zängle steht seit 25 Jahren als examinierte Altenpflegerin im ambulanten Dienst der Sozialstation St. Martin in Endingen. Für dieses Dienstjubiläum wurde sie dieser Tage geehrt: Es gratulierten und dankten Vorsitzender Helmut Eitenbenz, Bernadette Marek (Pflegedienstleitung) und Claudia Herbstritt-Bär (Verwaltungsleitung).

"Zusätzlich zur ambulanten Grund- und Behandlungspflege leistet Henriette Zängle unschätzbare Dienste als Hygienebeauftragte und zuständige Fachkraft für fortlaufende Pflegeberatungsgespräche in der Häuslichkeit", heißt es in einer Mitteilung der Sozialstation.

Als Henriette Zängle ihre Tätigkeit im ambulanten Dienst aufgenommen hat, habe sie nie gedacht, dass sie so lange dabeibleiben würde, sagte sie. Die Eigenständigkeit, Verantwortung und die Nähe zu den Menschen, das sei es, was sie an ihrer Tätigkeit schätze und was ihr Freude bereite.

Die Gratulanten beglückwünschten Henriette Zängle zu ihrem Dienstjubiläum und bedankten sich für die vielen Jahre unermüdlichen Einsatzes und für die ausgezeichnete Arbeit im Interesse der Sozialstation und zum Wohle der hilfs- und pflegebedürftigen Menschen am Nördlichen Kaiserstuhl, heißt es in der Mitteilung weiter. Durch ihre fachliche Kompetenz, ihre Kontaktfreudigkeit, ihr Gespür für den Menschen und ihre mitfühlende, freundliche Art sei sie "eine sehr kostbare Mitarbeiterin, Kollegin und Pflegefachkraft in der Einrichtung".

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Henriette Zängle habe viele Veränderungen der Sozialstation – örtliche, gesetzliche sowie das kontinuierliche Wachstum der Einrichtung und den damit verbundenen erhöhten Arbeitsaufwand miterlebt, mitgetragen und geprägt.

Als sie am 1. Juni 1992 anfing, war die Sozialstation noch im Ostal angesiedelt, beschäftigte zwölf Mitarbeiterinnen und hatte rund 8000 Hausbesuche im Jahr zu betreuen. Im Jubiläumsjahr 2017 verzeichne die Sozialstation mit Sitz in der Königschaffhauser Straße voraussichtlich etwa 80 000 Hausbesuche im Jahr, drei Betreuungsgruppen am Nachmittag und eine Tagespflegegruppe für zwölf Besucher an fünf Tagen in der Woche. Aktuell konkretisierten sich die Pläne für die Implementierung einer weiteren Tagespflegegruppe, verbunden mit baulichen Maßnahmen, teilt die Sozialstation mit. Bewältigt werde dies derzeit mit insgesamt 69 Mitarbeitern, davon sind 26 Fachkräfte in der Pflege, sechs Mitarbeiterinnen in der Hauswirtschaft, sechs Fachkräfte in der Tagespflege, zwei Führungskräfte in Pflege und Verwaltung, eine Verwaltungsangestellte sowie acht in Betreuung und allgemeine Dienste. Ebenso gehören 22 ehrenamtliche Mitarbeiter zum Team.

Auch habe sich die Altenhilfe in den letzten 25 Jahren stark gewandelt. Diese körperliche wie psychisch anstrengende Aufgabe könne nur leisten, wer im Geist der Nächstenliebe handle und für diesen Beruf berufen sei.

"Es ist ein Glücksfall solche Mitarbeiterinnen wie Henriette Zängle in seinen Diensten zu wissen", heißt es in der Mitteilung abschließend.

Autor: bz