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18. März 2017

Endingen

Hannelore Hirtler nimmt Abschied vom Gemeinderat

Endinger Bürgergemeinschaft bedauert Rückzug ihrer langjährigen Stadträtin / Informationen zu aktuellen Themen in der Stadt.

ENDINGEN. Die Endinger Bürgermeistergemeinschaft (EBG) zog am Donnerstag Jahresbilanz. In der ersten Mitgliederversammlung mit dem neuen Vorsitzenden Thomas Wagner gab es einen Ausblick auf weitere Termine 2017 und den Bericht aus der Fraktion. Hannelore Hirtler wird aus dem Gemeinderat ausscheiden: Sie bat inzwischen schriftlich bei der Stadt um ihr Ausscheiden.

Hannelore Hirtler ist in der dritten Amtszeit im Gemeinderat der Stadt. Sie möchte aus persönlichen Gründen aus der EFG-Fraktion ausscheiden, teilte Bernd Meyer im Bericht aus der Fraktion mit. Die Ratskollegen lassen sie ungern gehen: "Sie war eine tolle Kollegin", sagte Meyer, "menschlich einfach unbeschreiblich nett, kollegial, hilfsbereit und ihre Meinung immer vehement vertretend, vor allem, wenn es um Energiepolitik ging." Nachfolger auf der Liste ist Karlheinz Albrecht, der für die EBG schon eine Amtszeit lang im Gemeinderat saß.

Die Themen im Bericht aus der Fraktion waren vielseitig. Ausführlich erläuterte Bernd Meyer noch einmal die Arbeit der Einwohner für das Gemeindeentwicklungskonzept. Das Ergebnisse aus den Treffen wurden in einer Dokumentation zusammengefasst und im Februar dem Gemeinderat vorgelegt. Bis Sommer soll das Konzept zur Städteplanung vorliegen. Gearbeitet wird hinter den Kulissen am Thema Schulneubau, "Es ist nach wie vor unser Hauptthema", sagte Meyer. Anfang April werden zwei weitere Sitzungen stattfinden, und zwar innerhalb des Grundschul-Gremiums und im Ältestenrat des Gemeinderats, der jetzt "Lenkungsgruppe" heißt.

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Ein heiß diskutiertes Thema ist die Frage nach der Änderung des Bebauungsplans "Teninger Acker". Eine Nachverdichtung wird von einigen Bürgern und der Politik im Land gewünscht, viele Anwohner lehnen Veränderungen im gewachsenen Baugebiet ab. "Es gibt noch keine Entscheidung des Gemeinderats und der Verwaltung", sagte Meyer in der Mitgliederversammlung.

Aus den Reihen der Mitglieder beklagte Winfried Wirth das lange Warten auf eine Baugenehmigung für sein Projekt, bei dem für knapp sechs Millionen Euro 30 Wohnungen und eine Kita entstehen sollen. Das Warten, erst auf den Abschluss der Arbeiten des Denkmalamts und noch immer auf die Genehmigung des Landratsamts, verursachten nicht nur einen Investitionsstau, sondern würden auch die Kosten in die Höhe treiben.

Der EBG-Vorsitzende Thomas Wagner legte die Termine vor. Im Juni oder Juli soll ein Jahresausflug stattfinden. Die meisten Stimmen gab es für eine Besichtigung des Schluchseekraftwerks oder einen Wochenendausflug nach Weimar. Für die Afterwork-Party in Zusammenarbeit mit dem Sportverein Endingen gibt es noch Terminprobleme, sagte Wagner. Die nächste Mitgliederversammlung der EBG steht fest: Sie wird am 16. November stattfinden. Ernst Fuchs verwies auf eine EBG-Kasse im "grünen Bereich" und kündigte an, dass in den nächsten Tagen die Mitgliedsbeiträge fällig werden.





Autor: Ilona Hüge