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11. März 2012 16:21 Uhr

Wunsch nach Freude und Lebenskraft

Kaiserstühler Naturheiltage mit 60 Ausstellern

Die Kaiserstühler Naturheiltage haben am Wochenende für rege Besucherströme in die Endinger Stadthalle gesorgt.

  1. Achte Kaiserstühler Naturheiltage: Das Organisationsteam, von links: Mathias Zirker, Wolfgang Koch, Bernhard Steinhart und Peter Mittler. Foto: Ilona Huege

  2. Eröffnung der Kaiserstühler Naturheiltage Foto: Ilona Huege

ENDINGEN. Die Veranstaltung unter dem Motto "Marktplatz für die Gesundheit" wurde zum achten Mal vom Naturheilverein Kaiserstuhl-Freiburg organisiert. 60 Aussteller boten eine Vielfalt von Themen, Informationen gab es am Samstag und Sonntag bei rund 60 Vorträgen.

"Alle zwei Jahre findet im März eine Ausstellung statt, die Lebensfreude und Lebenskraft ausstrahlen soll", sagte Bernhard Steinhart bei der Eröffnung am Freitagabend. Steinhart stellte das Organisationsteam mit Peter Mittler, Vorsitzender des Naturheilvereins Kaiserstuhl-Freiburg, Mathias Zirker und Wolfgang Koch vor. Das Programm zur Eröffnung war eine gelungene Mischung aus Grußwort, Informationen und Unterhaltung.

"Gesundheit ist ein wichtiges Thema", sagte Bürgermeister Hans-Joachim Schwarz als Schirmherr der Naturheiltage. Nicht umsonst wünschten sich die Kaiserstühler beim Zuprosten traditionell "Gesundheit". Schwarz erinnerte auch an die Anfänge der Naturheiltage in Endingen. Schon beim ersten Mal, noch von der Volkshochschule unterstützt, gab es eine gute Resonanz.

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Im Mittelpunkt der Eröffnung stand der Vortrag von Wolfgang Schubert. Er war Starfighter- und Tornado-Pilot, bevor er mit der Ausbildung zum Heilpraktiker etwas ganz Neues anfing. Schubert war zunächst in München und ist seit kurzem in Waldkirch zuhause. "Der beste Weg zur Gesundheit ist der Fußweg", lautete seine Empfehlung zu Bewegung und aktivem Einsatz für die eigene Gesundheit. Kern des Lebens, so Schubert, sei der Verdauungstrakt, insgesamt sieben Meter lang. Die gesamte Energie des Menschen kommt aus der Nahrung. Stimmt es hier nicht, dann leidet auch die Gesundheit, machte er in seinem Vortag deutlich. "Der Lohn für unsere Mühe ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern was wir werden", sagte Schubert zum Ende seines Vortrags.

Für die stimmige Atmosphäre sorgte Adrian Oswalt, Komponist, Klangkünstler und Träger des europäischen Kulturförderpreises 2011. Er spielte auf seiner selbst gebauten Orgel: Die Oswalt-Orgel besteht aus über 100 alten Orgelpfeifen und funktioniert als Drehorgel in Verbindung mit einem Synthesizer. Dass beim Badnerlied einige Töne ausfielen, sorgte für ein ungewöhnliches Klangbild.

Für alle Gäste der Eröffnung, darunter Landrat Hanno Huth, Endingens Ehrenbürger Helmut Eitenbenz und einige Stadträte, gab es anschließend eine erste Besichtigungsrunde durch die Ausstellung in der Stadthalle. Die über 60 Aussteller boten viel: Methoden zur Entspannung, von der richtigen Matratze für den gesunden Schlaf bis zu Massagen, Bücher zur Selbsthilfe, Naturheilmittel und Tees, natürliche Zutaten fürs Essen und Salze aus der ganzen Welt wurden gezeigt. Dazu kamen Anregungen, mit Hilfe von Energiefeldern das Wohlbefinden zu steigern.

Die Aussteller nahmen sich Zeit und erklärten ihren Besuchern ausführlich die Wirkungsweisen, und sie gaben ihnen die Möglichkeit, die Angebote auf der Messe kurz zu testen. Auf gute Resonanz stießen auch die Vorträge, die in der benachbarten Turnhalle und in den Schulräumen an beiden Ausstellungstagen stattfanden. Sie gaben Impulse, ob durch gemeinsames Singen oder mit Anregungen, in verschiedensten Lebenssituationen fürs Wohlbefinden zu sorgen.

Autor: Ilona Hüge