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08. Juni 2009 21:41 Uhr
Ortschaftsrat Königschaffhausen
Stabile Verhältnisse im Ort
Das Kräfteverhältnis im Ortschaftsrat Königschaffhausen bleibt unverändert. Die Freie Wählergemeinschaft um Ortsvorsteherin Bärbel Willmann stellt auch künftig sechs Räte, die Freibürgerliche Wählergemeinschaft vier.
ENDINGEN-KÖNIGSCHAFFHAUSEN (mw). Keine größeren Veränderungen brachte die Ortschaftsratswahl in Königschaffhausen. Das Kräfteverhältnis der beiden Gruppierungen im Gremium bleibt unverändert. Die Freie Wählergemeinschaft um Ortsvorsteherin Bärbel Willmann erreichte am Sonntag 56,8 Prozent der Stimmen (2004: 55,9 Prozent), die Freibürgerliche Wählergemeinschaft kam auf 43,2 Prozent (2004: 44,14 Prozent). Damit stellt die FWG auch künftig sechs der insgesamt zehn Ratsmitglieder, die FBW vier. Die Wahlbeteiligung lag mit 55,7 Prozent noch niedriger als 2004 (59,2 Prozent).
Deutlich zulegen konnten bei der FWG vor allem Bärbel Willmann und Werner Haßler, der künftig zudem für die CDU im Gemeinderat sitzt, während die ausscheidenden Gemeinderäte Hilger Reinacher (CDU) und Reinhard Burkhard (SPD) ebenso Stimmen einbüßten wie Bernd Hirzler – alle drei gehören aber auch dem künftigen Ortschaftsrat an. Dagegen verlor Astrid Mamier, die für die CDU in den Gemeinderat einzieht, ihren Sitz an Marion Eckert.
Nach dem Rückzug einiger langjähriger Akteure vertritt ein nahezu komplett neues Team die FBW künftig am Ratstisch. Einzig Andreas Mattmüller ist von den bisherigen Räten noch dabei und konnte seine Stimmenzahl leicht steigern. Einen starken Neueinstieg schaffte Harald Birmelin, während Stefanie Langenbacher und Florian Haßler mit vergleichsweise geringen Stimmenzahlen der Sprung ins Gremium gelang. Für Haßler hatte es vor fünf Jahren trotz mehr Stimmen nicht für ein Mandat gereicht.
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Autor: mw
