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30. Juni 2014

Trainieren auf Kunstrasen

Stadt Endingen und SVE weihen neues Spielfeld im Erletalstadion ein.

  1. Multifunktional: der neue Kunstrasenplatz im Endinger Erletalstadion. Foto: Helmut Hassler

  2. Im Beisein zahlreicher Gäste segnete Diakon Elmar Kern am späten Freitagnachmittag das neue Spielgelände. Foto: Helmut Hassler

ENDINGEN. "Ein Wunsch ist heute in Erfüllung gegangen" sagte Hubert Hügel, der Vorsitzende des Sportvereins Endingen, bei der offiziellen Einweihung des neuen Kunstrasenplatzes, der nach sechs Wochen Bauzeit vor nahezu 100 geladenen Gästen am Freitagabend seiner Bestimmung übergeben wurde.

"Wir hatten am Anfang wenig Hoffnung und sind froh, dass dies nun geklappt hat", sagte Hügel, der insbesondere der Stadt für die Unterstützung und dem Land für die Zusage von mehr als 100 000 Euro an Fördergeldern, sowie den Sponsoren und allen Helfern dankte.

Bürgermeister Hans-Joachim Schwarz sagte, SVE-Jugendleiter Dieter Derigs und der stellvertretende Vorsitzende Michael Wunderlich hätten ihn bei der Vorstellung des Projekts und des Konzeptes im Gemeinderat von diesem Vorhaben überzeugt. "Wenn ich sehe, was hier geleistet wird, ist dieser neue Kunstrasenplatz sicherlich eine sinnvolle Investition."

Auch der CDU-Landtagsabgeordnete Marcel Schwehr beglückwünschte den SVE zum neuen Kunstrasenplatz im Erletalstadion. Er freue sich, dass die Infrastruktur in der Gemeinde weiter ausgebaut werde und dass das Land die Fördermittel beigesteuert habe. Arno Heger, der Bezirksvorsitzende des Südbadischen Fußballverbandes, gratulierte dem SVE und überreichte einen neuen Ball.

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"Die Erwartung war groß, doch dank der Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Verein war es immer ein harmonisches Arbeiten", sagte der Geschäftsführer der ausführenden Firma Rievo, Rainer Buhl, wofür er sich bedankte und zusammen mit dem Architekten Nicolas Krieg noch einige Daten nannte. So wurden auf 8000 Quadratmeter Fläche 170 Tonnen Quarzsand und 40 Tonnen Gummigranulat eingearbeitet. Dabei entstanden auf 109 Meter Länge und 72 Meter Breite vier markierte Fußballfelder. Ein Großfeld, zwei Kleinfelder für die Kleinsten quer über den Platz und ein Jugendspielfeld für die älteren Jugendspieler von Strafraum zu Strafraum. Der Platz wird überwiegend der Jugendspielgemeinschaft zur Verfügung stehen, aber insbesondere im Winter werden auch die Aktiven des SV Endingen, des TuS Königschaffhausen und des SC Kiechlinsbergen die eine oder andere Trainingseinheit darauf abhalten.

Zum Schluss wurde der neue Kunstrasenplatz von Diakon Elmar Kern, selbst begeisterter Fußballfan, gesegnet. Er wünschte sich Teamgeist für alle Spieler. Wenn sie sich gegenseitig die Bälle zuschieben wie im richtigen Leben, dann bleibe der Erfolg nicht lange aus.

Die Bewirtung an diesem Abend übernahmen einige Spieler der ersten Mannschaft im Festzelt, das bereits für das Freundschaftsspiel des SV Endingen gegen den Bundesligisten SC Freiburg am Dienstag, 8. Juli, aufgestellt wurde.

Autor: Helmut Hassler