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13. September 2017 17:11 Uhr

Wetter

Erster Herbststurm im Südwesten hält Rettungskräfte auf Trab - aber keine Verletzten

Großkampftag für Feuerwehr, Polizei und technische Helfer: Orkanartige Böen bescheren ihnen im Südwesten etliche Einsätze. Ein Kran hält dem Sturm nicht stand. Verletzt wird aber niemand.

  1. Strammer Wind im Südwesten Foto: dpa

Der erste Herbststurm des Jahres hat am Mittwoch im Südwesten mit orkanartigen Böen etliche kleinere Schäden verursacht. Ernsthaft verletzt wurde nach Wissen der Polizei niemand. Allerdings mussten Feuerwehren und Polizei bis zum Nachmittag zu weit mehr als 100 wetterbedingten Hilfseinsätzen ausrücken. Größere Probleme im Verkehr blieben aus.

"Es gab vielerorts umgefallene Bäume und Zäune, umgestürzte Baustellenabsperrungen, aber bislang keine wirklich schweren Schäden", sagte ein Polizeisprecher in Karlsruhe. "Das war zwar für Betroffene ärgerlich, aber wenn man die Stürme in anderen Teilen der Welt anschaut, geht es uns goldig."

Entwurzelte Bäume, abgeknickte Äste

In Karlsruhe wurde durch starke Böen ein Kran aus der Verankerung gerissen, wobei drei Häuser gestreift wurden. Die Einwohner mussten die Gebäude zeitweise verlassen. Der Gesamtschaden wurde hier auf 4000 Euro geschätzt. Zudem versperrte im Bereich Karlsruhe ein umgestürzter Baum die Landesstraße 340 zwischen Eyachmühle und Dobel, nach 20 Minuten sei die Strecke aber geräumt gewesen, so die Polizei.

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Auch aus der Region Ortenaukreis, Rastatt und Baden-Baden wurden Dutzende von Einsätzen gemeldet, meist wegen entwurzelter Bäume und abgeknickter Äste. An fünf geparkten Autos entstanden in diesem Bereich Schäden von insgesamt rund 20 000 Euro.

Die stärksten Sturmböen gab es einmal mehr in den Hochlagen von Schwarzwald und Alb. Auf dem Feldberg rechnete der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit Windgeschwindigkeiten von rund 130 Kilometern pro Stunde. Für den Abend warnte der DWD vor weiteren stürmischen Böen in diesen Regionen. Zudem wurde für den Schwarzwald sowie vom nördlichen Oberrhein bis zur Hohenloher Ebene Dauerregen von Mittwochabend bis Donnerstagmittag vorhergesagt.

Autor: dpa