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05. Juli 2012

Es begann als Ein-Mann-Betrieb

Die Firma Möbel Dau an der Bundesstraße 3 in Schliengen feiert ihr 25-jähriges Bestehen.

  1. Manfred Dau (Dritter von rechts) mit seiner Frau Gabriele (Vierte von links) und Sohn Torsten (Dritter von links) und das Verkaufsteam. Foto: Möbel Dau

SCHLIENGEN. Angefangen hat alles im Untergeschoss eines Privathauses in Neuenburg. Manfred Dau, gelernter Küchenmonteur und Verkaufsberater, wollte etwas Eigenes machen und startete den Weg in die Selbständigkeit mit dem Aufbau von vier Einbauküchen im eigenen Haus. Das war 1987. Heute, 25 Jahre später, ist der Name Möbel Dau weit über Schliengen hinaus ein Begriff.

Ohne seine Frau, da ist sich Manfred Dau sicher, wäre der Einstieg in die erfolgreiche Selbständigkeit schwieriger gewesen, weil er dann alles alleine hätte stemmen müssen. Gabriele Dau ist gelernte Großhandelskauffrau – eine ideale Ergänzung für den Aufbau eines eigenen Unternehmens. Manfred Daus Küchenkonzepte kamen bei der Kundschaft sofort gut an. Er selbst wunderte sich, wie viele Aufträge allein in den ersten drei Monaten seit der Firmengründung am 1. Juni 1987 eingingen. Dau war ständig unterwegs, um Küchen anzuliefern und selbst zu montieren. Das schaffte er spätestens nach einem Jahr nicht mehr alleine. "1988 habe ich den ersten Mitarbeiter eingestellt, heute sind es vier", sagt er und weist darauf hin, dass es heute dazu noch ein fünfköpfiges Montageteam in seiner Firma gibt. Dass Sohn Torsten dann das praktische mit theoretischem Geschäftswissen kombiniert hat – er ist gelernter Schreiner und Betriebswirt – findet der Vater ideal.

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Schon bald reichte der Platz für die Möbelausstellung in Neuenburg nicht mehr aus. Dau machte sich auf die Suche nach einem Baugrundstück für ein Möbelhaus und wurde in Schliengen fündig. 1990 eröffnete er das Möbelhaus an der B 3, das 1994 und 1998 aufgestockt und erweitert wurde. "Modernisiert und umgebaut haben wir jetzt noch einmal, man muss sich auch dem wechselnden Kundengeschmack anpassen", sagt Manfred Dau, der längst nicht mehr nur Küchen auf spezialisiert ist, sondern zudem ein großes Angebot für den Wohnbereich offeriert.

Stichwort Kundengeschmack: Wie hat er sich verändert? Dau überlegt. "Vor 25 Jahren wollten die Kunden einfache, wandfüllende Küchen", sagt er. Man musste in Schränken viel unterbringen können. Richtig teure, den Wohnverhältnissen ganz konkret angepasste Küchen mit Extras hätten sich nur die wirklich Reichen geleistet. Heute sei das anders: Für viele Menschen sei nicht mehr das Wohnzimmer, sondern die Küche das Herz des Hauses – sie wollten Qualität, tolle Küchengeräte und Arbeitserleichterungen. Das rein Zweckmäßige habe ausgedient.

Autor: Jutta Schütz