"Es hätte nicht besser laufen können"

Martin Wunderle

Von Martin Wunderle

Mi, 11. Juli 2018

Löffingen

Reiselfingens Ortsvorsteher Martin Lauble sieht das dreitägige Mittelalterfest im Ort als großen Erfolg.

LÖFFINGEN-REISELFINGEN. Mit einem dreitägigen Mittelalterfest hat Reiselfingen den Höhepunkt seiner 800-Jahr-Feier gestaltet. Nach dem Abbau der dafür notwendigen Infrastruktur zieht Ortsvorsteher Martin Lauble jetzt eine rundum positive Bilanz des Festwochenendes. "Es hätte gar nicht besser laufen können", erklärte er gegenüber der Badischen Zeitung.

Alle habe wie ein Uhrwerk ineinandergegriffen, und gut funktioniert. 400 Helfer waren an den drei Tagen im Einsatz, um einen reibungslosen Verlauf zu sichern, was bestens gelungen sei, sagt Lauble. Alleine an den drei Zolltoren, an denen der Eintritt kassiert wurde, habe man in fünf Schichten 60 Helfer gebraucht. Hilfe kam von allen Reiselfingen Vereinen, doch auch Vereine von auswärts haben geholfen, wie etwa die Löffinger Narren oder der Fanfarenzug. Darüber hinaus haben sich auch noch 50 bis 60 Leute beim Schauspiel "Der Schimmelreiter" engagiert. Große Unterstützung habe man aber auch vom Löffinger Bauhof erhalten, beispielsweise beim Aufbau, bei der Beschilderung und vielem mehr.

Auch die Auswahl des Festgeländes habe sich als perfekt erwiesen, auf der einen Seite die Häuser mit befestigten Straßen und gleich daneben das offene Gelände zur Wutachschlucht hin, wo die anwesenden Mittelaltergruppen ihr Lager aufbauen und im nahegelegenen Vereinsheim des FC Reiselfingen auch duschen konnten. Auch habe man eigens Mülltonnen aus Holz gebaut, die auch frühmorgens geleert wurden, damit nicht überall Plastiksäcke herumliegen. Von diesem Service hätten sich auch die Schausteller begeistert gezeigt. An sieben Ständen, die von Reiselfinger Vereinen und der Narrenzunft Eisenbach betreiben wurden, konnten sich die Besucher verpflegen. Und natürlich habe auch das tolle Festwetter über das ganze Wochenende zum Erfolg beigetragen, ist sich Lauble sicher.

Dafür habe man viel Lob von den Gästen und auch den Schaustellern erhalten, wobei sogar die Anregung gekommen sei, das Fest alle zwei Jahre auszurichten. Davon allerdings ist Lauble nicht begeistert, das Fest sei einmalig gewesen und solle es auch bleiben, sagt er. Das Fest sei sehr vielfältig gewesen und habe mit Musik, Gauklern, Tänzen, Katapultschießen und einem Schaukampf einen hohen Unterhaltungswert geboten, der kaum noch zu toppen sei. Insofern sei es eine einmalige Sache gewesen, die auch einmalig bleiben werde.

Lauble lobt abschließend auch alle Akteure und Vereine für ihren Einsatz, auch wenn manche am Anfang etwas skeptisch gewesen seien und manchmal auch motivierende Gespräche notwendig waren. Jetzt aber seien alle rundum zufrieden. Auch das Miteinander im Organisationsteam und die Verteilung der Aufgaben habe bestens funktioniert, ebenso wie der Abbau von Zäunen und Hütten am Montag, an dem sich insgesamt 55 Helfer beteiligt haben.