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27. Januar 2012
Großer Andrang erwartet
Der Fasnachtsumzug am Sonntag in Eschbach ist wieder mit einigen Verkehrssperrungen verbunden.
ESCHBACH. Alle zwei Jahre geht in Eschbach ein närrisches Großereignis über die Bühne: der Fasnachtsumzug, gemeinschaftlich organisiert von den Eschbacher Fasnachtsvereinen. Rotlaubkäuzle, die Guggemusik Maiskolbefetzer und der Eschbacher Hexenkessel haben dann stets alle Hände voll zu tun. 2012 ist das nicht anders. Da galt es im Vorfeld wieder jede Menge zu regeln, damit am Sonntag die närrische Parade möglichst reibungslos und sicher ablaufen kann. Umfangreich sind vor allem wieder die Sperrungen für den Verkehr.
Hexen, Geister, Dämonen, Guggemusiken und Mottowagen: Zum bunten Reigen der Narren werden über 3000 Hästräger erwartet, sagt Roland Pfunder, seit nunmehr acht Jahren Vorsitzender der Rotlaubkäuzle. Bei ihm laufen die Fäden zusammen, wenn es um die notwendigen behördlichen Genehmigungen geht. Und "so ganz nebenbei" organisiert er auch die Abläufe im Narrendorf. Narren und Zuschauer wollen schließlich verköstigt sein. Getränke gibt es reichlich, verspricht Pfunder. Dazu stehen Würste vom Grill, Fleischkäse und Frikadellen auf der Speisekarte.3000 Hästräger – so viele waren es auch im Jahr 2010. Hinzu gesellten sich 3500 Zuschauer. Unterm Strich bescherte der Umzug also doppelt so viele Narren und Schaulustige, wie das Dorf Einwohner zählt, so Pfunder. Damit sich das Projekt für die Vereinsgemeinschaft der Eschbacher Narren rechnet, damit die Fixkosten gedeckt sind, müssen es auf jeden Fall wieder mindestens 3000 zahlende Zuschauer sein, hat Pfunder ausgerechnet. Zwei Euro kostet das "Bändle". Die Vereine müssen aus den Einnahmen die Müllentsorgung durch eine Spezialfirma finanzieren und auch der Shuttel-Bus-Service vom großen Parklatz auf der C-Line im Gewerbepark-Breisgau will bezahlt sein. Der zentrale Parkplatz im Gewebepark für die zu erwartende große Blechlawine war laut Pfunder Voraussetzung des Landratsamtes für die Genehmigung der Sperrung einiger Straßen und Zufahrten von Eschbach (siehe Infografik). Am Umzugstag sind demnach die Ortszufahrten aus Richtung Bundesstraße und Gewerbepark von 11 bis 18 Uhr für den normalen Fahrzeugverkehr komplett gesperrt. Von 11 bis 18 Uhr dicht ist auch die Hauptstraße in Eschbach. Während dieser Zeit kann Eschbachs Hauptverkehrsader nicht mit motorisiertem Untersatz überquert werden. Eschbacher, die nördlich der Hauptstraße wohnen, können über die Bahnhofstraße aus Richtung Tunsel ins Dorf gelangen, diejenigen, die südlich der Hauptstraße ihr Domizil haben, können den Weg über Bahnhofstraße aus Richtung Heitersheim nehmen. Anwohner der Hauptstraße haben indes keine Möglichkeit, mit dem Auto direkt zu ihrer Heimstatt zu gelangen.
Vom Parkplatz im Gewerbepark verkehren für die anreisenden Narren und Zuschauer mehrmals stündlich zwischen 10.30 und 18 Uhr Shuttlebusse, die nach dem Erwerb eines Eintrittbandes kostenlos benutzt werden können. Diese gibt’s direkt am Parkplatz oder entlang der Umzugsstrecke zu kaufen. Allein 38 der insgesamt 140 Helfer sind am Sonntag für den Bändel-Verkauf abgestellt, so Pfunder. Eschbacher, die privat Besucher zum Umzug erwarten, werden gebeten, diese ebenfalls auf den Großparkplatz hinzuweisen. Und noch eine Bitte hat Pfunder: Besucher mögen den Beginn des Umzugs bereits um 13.11 Uhr beachten und sich möglichst frühzeitig auf den Weg machen. Auch wer weit vor Beginn eintreffe, dem werde es sicher nicht langweilig in Eschbach, meint Pfunder.
Das Treiben im Narrendorf (bei der Alemannenhalle) und im Aufstellungsbereich beginnt etwa gegen 11 Uhr. Der Umzug selbst startet wie gesagt um 13.11 Uhr in der Hauptstraße (in Höhe Rappoltsteiner Straße) und endet im Narrendorf bei der Alemannenhalle.
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Autor: Heike Lemm


