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04. Februar 2012
Eine lohnenswerte Geheimniskrämerei
Der Zunftabend der Altdorfer Sendewelle am heutigen Samstag bietet so manche Überraschung.
Als Zeremonienmeister führt Felix Bauer durch den Brauchtumsabend der Narrenzunft Sendewelle. So auch wieder am Samstag, 4. Februar, in der Münchgrundhalle – vor sicherlich ausverkauftem Hause. "Das war bislang immer so. Also vertrauen wir auch für diese Session wieder darauf", so Oberzunftmeister Achim Oswald. Dabei sei das Programm wie immer ein Geheimnis. So viel aber steht fest: Gerechnet werden darf mit den Auftritten der Sendewelle-Ballettgruppen. "Sie trafen sich schon Anfang Oktober zu den ersten Proben. Die Trainerinnen noch früher, um ein Motto zu finden und in der ersten Probe nicht mit leeren Händen dazustehen", sagt Bauer. Beim Tanz allein bleibt es während der Vorbereitung nicht. Da müssen auch die Kostüme entworfen und genäht werden. "Das alles braucht halt seine Zeit", so Bauer.
Nach einer längeren Pause für den Brauchtumsabend zurückerobert, trat im vergangenen Jahr auch Hausmeister Rudi wieder auf. "Und er – so viel sei dann doch verraten – wird in diesem Jahr wieder mit von der Partie sein", sagt der Zeremonienmeister. Vielfältig bis sprachgewaltig gibt sich zudem Doktor Klaus Merker, wenn er durchs Varieté der Politik führt. "Der Altdorfer Jurist blickt auf eine lange Bühnenerfahrung zurück und erfreut durch gespickte Wortbeiträge, die auch die große Politik betreffen", fasst Bauer diesen Auftritt zusammen.
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Mit rund 35 Akteuren machen die Hästräger der Sendewelle die größte Gruppe des Abendprogramms aus. Neben ihnen gastieren die Bonsai-Boys, die drei Wonneproppen, Narrenrat sowie Narrenfrauenrat und die Zuckerpuppen, die erstmals in diesem Jahr eine Gesangseinlage zum Besten geben werden.
Erfreut zeigt sich Bauer über die Mitarbeit der Schwarzwaldmusikanten, die durch das Programm führen und später zum Tanz aufspielen. "Mit ihnen zu arbeiten ist eine Freude und für mich eine Stütze. Aufmerksam begleiten sie die einzelnen Aufführungen, oftmals reicht schon ein kurzer Blickkontakt und Wolfgang Spengler reagiert und füllt ungeplante Pausen etwa durch einen Tusch aus", weiß Bauer aus Erfahrung.
Auch die traditionelle Fußwaschung wird es in diesem Jahr wieder geben. Wen es diesmal trifft, das ist wohl das bestgehütete Geheimnis der Narrenzunft. "Wer das wissen will, soll einfach vorbeikommen", rät Oberzunftmeister Oswald. Beginn der Veranstaltung ist um 19.30 Uhr, Einlass um 18 Uhr. Der Eintritt beträgt acht Euro. Eine Wiederholung der Show gibt es am Samstag, 11. Februar: gleicher Ort, gleiche Zeit, gleicher Preis – und wohl auch die gleiche Stimmung.
Autor: ust
