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20. Mai 2010
Musik und Magie beim Maikonzert in Münchweier
Der Musikverein begibt sich mit Dirigent Christian Sade und dem Zauberer Perkeo auf eine Zeitreise.
ETTENHEIM-MÜNCHWEIER (gwy). Der Musikverein Münchweier hat sich am Samstag beim Maikonzert in der voll besetzten Festhalle auf eine Reise durch die Zeit begeben. Es gab aber nicht nur Musik, sondern auch Magie. Der Zauberer Perkeo alias Reinhard Tröstler führte durchs Programm und begeisterte mit seinen Zauberkünsten das Publikum.
Unter der Leitung von Dirigent Christian Sade begann das Konzert mit dem Festmarsch von Ludwig van Beethoven. Das Stück "Maya – Lost Civilisation" von Michael Story und die "Zeitenwende" von Kurt Gäble begeisterten das Publikum. Perkeo ließ dann das griechische Murmeltier grüßen, und danach folgte "Pachelbels Canon" – allerdings nicht alle 186 Variationen, denn dann hätte die Zeit an diesem Abend tatsächlich nicht mehr gereicht. Die Filmmusik von "Star Trek: Through the Generations" von Jerry Goldsmith war ein weiterer Punkt der Zeitreise und mit dem Zitat von Seneca "Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen" ging die Reise weiter. Chack Mangiones "Children of Sanchez" ließ die Halle beben und als ob ein Vulkan ausbricht, so kräftig waren der heftige Sturm der Bläser und die dumpfen Rhythmen des Schlagzeugs.
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"Kinder, wie die Zeit vergeht!" Ein Stoßseufzer, den jeder kennt, und so stimmte Perkeo schon auf das nächste Lied ein: "As time goes by" aus dem Kino-Klassiker "Casablanca" war ein Höhepunkt auf der musikalischen Reise. Es folgte "Zurück in die Zukunft" von Alan Silvestri, Perkeo unterstrich das Stück mit einem Experiment: verschiedene Dinge wurden verändert, dazu Protokoll geführt, dann die Zeit zurückgedreht und alles war wieder beim alten. Leider ging auch das Konzert langsam zu Ende. Das letzte Stück war "The Rocky Horror Picture Show" von Richard O’Brian, und die Musiker legten sich noch einmal mächtig ins Zeug.
Tosender Applaus und der Wunsch nach Zugabe blieben nicht aus. Wolfgang Wangler bedankte sich zuvor bei Christian Sade und Perkeo für die sehr gute Inszenierung und den beiden Gastmusikern Bernd Oswald und Rebecca König von der Stadtkapelle Lahr. Mit "The Best of Falco" ging der Abend schließlich zu Ende gehen und ganz zum Schluss stand ein Zitat von Tolstoi: "Musik ist die Kurzschrift der Gefühle."
Ehrungen: 30 Jahre aktiv: Heidi Krieg, Heike Scheerer, Wolfgang Wangler, Ehrenmitgliedschaft: Manfred Häfele und Martin Hog; Verbandsehrungen: 50 Jahre aktiv: Hansjörg Schmieder, Theodor Ibig; 16 Jahre Vorstandsarbeit: Reinhard Oswald.
Autor: gwy


