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09. Februar 2012

Stadtteil für junge Familien attraktiv

Charlotte Götz ist stolz auf die Fortschritte im vergangenen Jahr / Rückblick und Ausblick.

ETTENHEIM-MÜNCHWEIER (mima). Ausführlich hat die Ortsvorsteherin Charlotte Götz in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrats auf das vergangene Jahr zurückgeblickt. Ihr Fazit: "Durch das gute Miteinander von Ortschaftsrat, Ortsverwaltung und Vereinen wurden wieder viele Vorhaben und Veranstaltungen zum Wohl unseres Ortes durchgeführt."

Götz listete auf, dass 15 Bauanträge behandelt worden waren, darunter zwei Neubauten. Die Einwohnerzahl wuchs trotz weniger Geburten und mehr Sterbefällen um 26 Personen auf jetzt 1697 an. Noch nicht behördlich abgesegnet ist ein neuer Flächennutzungsplan, aus dem vorsorglich das Gebiet Mühlmatt mit Baulücken in Privatbesitz herausgenommen worden ist, um das gesamtstädtische Kontingent einhalten zu können.

Der Kindergarten verspricht, etwas Besonderes zu werden

Freie Verfügungsmittel wurden eingesetzt, um die alte Schwarzgräblebrücke zu erneuern und vier Hundeabfallstationen zu installieren. Letztere haben, so Götz, schon zu einer deutlichen Verbesserung des Hundekotproblems geführt. Mit Hilfe der Forstverwaltung wurde eine Informationstafel an der Wallanlage Heidenkeller errichtet, ansonsten protokollierte die Wegekommission des Ortschaftsrats im vergangenen Jahr in vier Etappen den Zustand der Wege. In Sachen Hochwasserschutz wurden Pläne für ein Rückhaltebecken Breitmatt vorgestellt, mittlerweile sind dafür eine Million Euro in den städtischen Haushalt eingestellt. Planungen laufen auch für den Hochbehälter Hundsrück, für den Bau sind knapp 1,2 Millionen Euro veranschlagt. Die Bachschauen ergaben keine größeren Mängel, allerdings mussten einige Anwohner auf verschiedene Dinge hingewiesen werden, wie Götz zurückhaltend formulierte.

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Vier Sitzungen der Schulbaukommission begleiteten die laufende Sanierung des Gebäudes. Probleme hat insbesondere aufgefundene Mineralwolle bereitet, die dann sicherheitshalber für 70 000 Euro Zusatzkostenkosten entfernt werden musste. Götz: "Das Gebäude hat schon ein wesentlich schöneres Äußeres, und der Kindergartenbereich verspricht, etwas Besonderes zu werden."

"Nach langem Warten und mehreren Interventionen", so Charlotte Götz, konnte endlich die Hauptstraße erneuert werden. Auch die Sanierung der hinteren Bergstraße gelang voriges Jahr. Ein von der Straßenverkehrsbehörde mehrfach abgelehnter Fußgängerüberweg bei der Volksbank konnte nach einer erzwungenen Verkehrszählung, die überraschende Zahlen brachte, durchgesetzt werden. Schließlich wurde beim Friedhof der westliche Zugang neu gepflastert anstatt nur geteert.

Beim Ausblick auf das laufende Jahr gab sich die Ortsvorsteherin überzeugt, dass der Trend zu jungen Familien anhält. So seien bereits vier Trauungen angemeldet. Dazu passe, dass mit der bis zum Sommer angestrebten Fertigstellung der Schulsanierung "ein Meilenstein in unserer schulpolitischen Entwicklung" gesetzt werde, sagte Götz. Das künftige Bildungshaus werde einem weichen Übergang vom Kindergarten in die Schule gerecht. Außerdem habe sich für eine weitere Nutzung des ebenerdig zu begehenden Kindergartengebäudes schon die "Reha Südwest" interessiert, die behinderte Kinder betreut.

Dorf beteiligt sich an Entente Florale

Dieses Jahr wird auch die lang ersehnte Sanierung der Turn- und Festhalle angegangen, wenn auch nur mit einer ersten Planungsrate in Höhe von 5000 Euro für die Sanitäranlagen. Außerdem wird sich Münchweier am Bundeswettbewerb Entente Florale beteiligen, am 27. Februar soll dazu eine weitere Bürgerversammlung stattfinden. Bei diesem Wettbewerb kann auch gezeigt werden, was in Münchweier im Ehrenamt und bürgerschaftlichen Engagement schon möglich war und ist, hob Götz hervor.

Autor: mima