Wachstum

Euroairport knackt erstmals die Marke von acht Millionen Fluggästen

Michael Baas

Von Michael Baas

Do, 17. Januar 2019 um 17:21 Uhr

Basel

Der Euroairport (EAP) knackte er mit einem Plus von 8,7 Prozent erstmals die Marke von acht Millionen Fluggästen. Das bedeutet einen weiteren Ausbau der Infrastruktur.

Der Euroairport (EAP) verzeichnet nach wie vor ein rasantes Wachstum. 2018 knackte er mit einem Plus von 8,7 Prozent erstmals die Marke von acht Millionen Fluggästen und verbuchte 8,6 Millionen Flugreisende; dieses Jahr werden bereits mehr als neun Millionen erwartet, sagte EAP-Direktor Matthias Suhr am Donnerstag vor Medien. Zwar könnte der Brexit, zumal der ungeordnete, den Anstieg noch bremsen. In jedem Fall aber muss die Infrastruktur erweitert werden. Bis 2026/27 wird darüber für 250 Millionen Euro auch das Terminal erweitert.

Die Infrastruktur am Euroairport wird weiter ausgebaut. Ganz oben auf der Agenda steht die Bahnanbindung. Diese sei mehr als eine Haltestelle und diene mit sechs Verbindung pro Stunde in beide Richtungen – gen Basel und Mulhouse – vor allem als Scharnier im Regionalverkehr, sei aber kein Vehikel, das Passagieraufkommen am EAP in die Höhe zu treiben, betonte Suhr.

Terminal soll bis 2026 erweitert werden

Dieses Jahr soll der Trassenverlauf in St.-Louis mit den Interessen der Stadt zusammengebracht werden, erläuterte der stellvertretende Direktor Frédéric Velter weiter. Auch die Finanzierung des auf 250 Millionen Euro kalkulierten Vorhabens soll 2019 aufgegleist werden. Fürs zweite Quartal sei dazu eine neue Studie des französischen Verkehrsministeriums angesagt. Für 2020 ist das Anhörungsverfahren geplant; der Baubeginn des Projekts, für das weiter Beiträge der deutschen Seite erwünscht sind, wird um 2025 angestrebt.

Ein zweites großes Vorhaben ist die Erweiterung des 2000 in Betrieb genommenen Terminals. Das sei für bis zu zehn Millionen Passagiere ausgelegt und habe rund 100 000 Quadratmeter Nutzfläche. Nun soll es mit einer geplanten Inbetriebnahme 2026 in Etappen und modular um zirka ein Drittel und für eine Kapazität von bis zu 15 Millionen Passagieren ausgebaut werden. Derzeit wird in einem mehrstufigen Verfahren ein Generalplaner gesucht.